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«Dem Kanton geht es gut»

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GV der Freiburgischen Industrie-, Dienstleistungs- und Handelskammer

Autor: Von IRMGARD LEHMANN

Eingangs seiner Ansprache brachte Charles Phillot, Präsident der Freiburgischen Industrie-, Dienstleistungs- und Handelskammer vorerst die Abstimmungsvorlagen zur Sprache: Die Handelskammer unterstützt den Bau der Poyabrücke und wird sich allenfalls auch für die Umfahrung von Düdingen einsetzen, meinte Phillot. Vehement widersetzt sich die Institution allerdings der Kosa-Initiative «Sie täuscht das Volk und löst in keiner Weise die Finanzierungsprobleme der AHV», sagte Phillot zu den 550 Anwesenden.

Zweisprachigkeit unterstützen

Der Präsident thematisierte ebenfalls die Zweisprachigkeit und forderte ein Projekt zur Förderung der Partnersprache. «Die Zweisprachigkeit muss ein Trumpf sein für den Kanton und dessen Wirtschaft.» Daher werde die Handelskammer ein solches Projekt auch aktiv unterstützen.Phillot rief die anwesenden Politiker aber auf, die Anstrengungen bezüglich Verbesserung der Steuersituation fortzusetzen und machte auf das Gefahrenpotenzial in einem Sozialstaat aufmerksam. Die wachsende Staatsmacht führe zu einer schlaffen Gesellschaft ohne Verantwortung und Dynamik.

Studie über Wirtschaft und Zufriedenheit im Kanton

«Wie geht es dem Kanton Freiburg und seiner Wirtschaft?» Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Studie, welche die Handelskammer in Auftrag gegeben hatte. Befragt wurden im Frühsommer rund 300 Unternehmen, 60 Politiker und Journalisten sowie 500 Personen (zwischen 18 und 74 Jahren) aus der Bevölkerung.Lebensqualität, Bildungssystem und Kulturangebote wurden als gut befunden. Die Bevölkerung sorgt sich allerdings um den Erhalt der Arbeitsplätze. Nur gerade zehn Prozent der Befragten rechnet damit, dass sich die Freiburger Wirtschaft in den nächsten zehn Jahren stark verbessern wird.

Steuerbelastung vermindern

Als Schwachpunkt sticht die Steuerbelastung hervor. Gemäss allen Befragten ist die Steuersenkung eine der dringlichsten Massnahmen, um die wirtschaftliche Entwicklung anzutreiben. Eine Verbesserung der Wirtschaftsförderung wie auch der Zweisprachigkeit sind weitere Forderungen. Dazu ein pikantes Detail: Die Senkung der Steuerbelastung wird vor allem von der politischen Rechte verlangt, während die Förderung der Zweisprachigkeit eher dem Sense- und Seebezirk ein Anliegen ist.Doch bei jedem Vorhaben in Richtung wirtschaftlicher Entwicklung sei man auf die Unterstützung der Staatsmänner angewiesen, schreibt Phillot im Jahresbericht: «Von jenen, die eine Zukunftsvision haben und an die nächste Generation denken und nicht an die nächsten Wahlen.»Die Freiburgische Handelskammer zählt rund 620 Mitglieder, die zirka 35 000 Personen beschäftigen. Unter den Mit- gliedern befinden sich 170 exportie- rende KMU. Als privater Verein setzt sich die Handelskammer für die Förde-rung der Interessen der Unternehmen ein.

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