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Demokratie auf der OS-Stufe

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Zweiter und dritter Kurs der Orientierungsschule Tafers wählt den ersten Schülerrat

Das Projekt «Schülermitsprache», das vor einigen Wochen an der Orientierungsschule Tafers gestartet wurde, hat gestern einen ersten Höhepunkt erfahren. Die Jugendlichen des ersten und zweiten Kurses versammelten sich in der Turnhalle, um in einem Auswahlverfahren aus einer Vielzahl von Ideen die brennendsten herauszupicken. So machten sie erste Erfahrungen über das Funktionieren einer Demokratie.

Mehr Freizeit, weniger Verbote

Die Auswahl fiel ihnen sicher nicht einfach, denn es lagen eine Menge überzeugender Ideen auf dem Tisch, welche die Schülerinnen und Schüler klassenweise zum Thema «Verbesserung des Wohlgefühls an der Schule» gesammelt hatten. Die Reihe von Vorschlägen wurde schliesslich in elf verschiedene Themenkreise zusammengefasst.

Darunter sind einige Anregungen, die Hausordnung etwas zu lockern (Kaugummi kauen, Umarmungen auf dem Pausenplatz), die Wünsche nach mehr Freizeit (ein freier Nachmittag pro Woche, weniger Hausaufgaben) sowie Ideen für mehr Bequemlichkeit und Lebensqualität (ein Sofa in jedem Schulzimmer, Getränkeautomat, Aufenthaltsraum, Musik während den Pausen, bessere Busverbindungen, mehr Sportanlässe und mehr kreative Fächer).

Nicht alles ist einfach umzusetzen

Die elf Projekte wurden gestern in Form von Werbeplakaten und mit Aussagen einiger Schüler dem Plenum vorgestellt. Für drei Projekte konnten die Jugendlichen dann ihre Stimme abgeben.

Einige der Ideen wären relativ rasch und ohne grösseren Aufwand umsetzbar, bei anderen müsste sich der Schülerrat bei der Realisierung noch einiges einfallen lassen.
Kurz vor der Abstimmung gab es Fragen von Schülern, wer den schliesslich die letzte Entscheidung über die Projektverwirklichung treffe und ob sie selbst die Umsetzung noch erleben würden. Dies mag den einen oder anderen Schüler nachdenklich gestimmt haben, denn so einfach wird eine weitreichende Bestimmung – wie zum Beispiel einen freien Nachmittag – nicht über den Haufen zu werfen sein.

Keine Chance
für den Kaugummi und das Sofa

Die Abstimmung fiel klar aus. Weder das Sofa noch der Wunsch nach mehr Sportanlässen, mehr kreativen Fächern oder dem Kaugummi hatten wirkliche Chancen.

Die Pausenplatzgestaltung (Musik während der Pause, Skatepark, mehr Sitzgelegenheiten, mehr Grünflächen) sowie der freie Nachmittag wurden mit je 152 Stimmen am meisten gewünscht. Statt wie geplant einem Projekt wird sich der neu gegründete Schülerrat jetzt mit zwei Ideen auseinandersetzen müssen. Auf einer der vorderen Plätze gelangte auch die Cafeteria sowie der Wunsch nach weniger Hausaufgaben.
Der Schülerrat setzt sich aus einer Vertreterin bzw. einem Vertreter pro Klasse sowie einer Stellvertretung zusammen. Waren mehrere Kandidierende vorhanden, wurde ein Wahlverfahren durchgeführt, in einzelnen Klassen stellte sich auch nur ein Mitglied zur Verfügung. Vor Ende des Schuljahres sollte der Schülerrat in einigen Sitzungen bereits erste Abklärungen getroffen und einen Schlussbericht verfasst haben. Im Herbst kommen neue Ratsmitglieder dazu, welche die Projekte dann weiterverfolgen.

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