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Den Behinderten angepasste Tätigkeiten

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Autor: walter buchs

Nach mehrjähriger Vorbereitung und hartnäckigem Einsatz einiger Pioniere in Deutschfreiburg hatte die Werkstatt für Behinderte in Tafers am 5. September 1988 ihre Tätigkeit mit gut einem Dutzend Betreuten aufgenommen. Anlässlich einer bescheidenen, aber in warmherziger Atmosphäre durchgeführten Jubiläumsfeier wurde am Freitagabend in der Mehrzweckhalle Tafers auf dieses Ereignis und den Ausbau in den zwei Jahrzehnten zurückgeblickt.

Ein Glücksfall für Angehörige und Behinderte

In seiner Jubiläumsansprache liess Bruno Köstinger, Präsident der Stiftung für Behinderte (ssb) seit der Gründung, vor den nahezu 400 anwesenden Betreuten, Betreuenden und Angehörigen die Entwicklung anhand von markanten Fakten Revue passieren. Die starke Zunahme der Arbeitsplätze am Standort Tafers und heute auch in Schmitten ist für ihn ein Zeichen, dass die Betreuten das Umfeld als angenehm empfinden. Dasselbe gelte auch für das Wohnheim, das vor zehn Jahren in Betrieb genommen wurde, und die Aussenwohngruppen in Freiburg und Schmitten. Im Tätigkeitsbericht 2007 hatte Bruno Köstinger die bisherige Entwicklung bereits in folgende Worte gefasst: «Insgesamt betrachtet, darf ohne Überheblichkeit behauptet werden, dass die seit zwanzig Jahren funktionierende ssb ein Glücksfall für die Behinderten und ihre Angehörigen ist und dass hier immer wieder aufs Neue ein qualitativ hochstehender Dienst an den uns anvertrauten Frauen und Männern erbracht wird. Ein hohes Mass an Menschlichkeit und Respekt vor dem anderen, beruflicher Sachverstand und eine spürbare Motivation sind die Leitidee der Arbeit auf allen Ebenen.»

Zukünftige Herausforderungen

Der Stiftungsratspräsident stellte vor der Festgemeinde weiter fest, dass die bei der Gründung gesteckten Ziele mehr als erreicht wurden. Trotzdem müsse man sich die Frage stellen, ob man sich auch die richtigen Ziele vorgenommen habe. Dabei kam er zum Schluss, dass es angesichts der gesellschaftlichen Situation richtig und notwendig sei, Produktions- und Beschäftigungsmöglichkeiten in Behindertenwerkstätten anzubieten. Dasselbe gelte auch für den Wohnraum. Auf dieser Ebene sei das Platzproblem wirklich akut. Das Projekt «Wohnen im Alter» sei absolut prioritär (siehe Interview und FN vom 21. Mai 2008).

«Der Erfolg einer Unternehmung hängt in erster Linie von den Mitarbeitenden ab.» In diesem Sinne bedankte sich Direktor Alois Pürro bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie bei den ehrenamtlich Tätigen in den verschiedenen Organen.

Es sind dies etwa Paul Stritt aus St. Antoni, Präsident der vor anderthalb Jahren gegründeten Stiftungen «ssb Behindertenunterstützung», oder Felix Bürdel aus Plasselb, Präsident der Sonder-Baukommission.

Weihnachtsfeier

Als «Ausdruck von Respekt und Anerkennung für treue Dienste» konnte Alois Pürro im Laufe des Abends eine ganze Reihe Mitarbeitende für 20 resp. 10 Dienstjahre ehren. Wie üblich fand vorgängig in der vollbesetzten Pfarrkirche Tafers eine Weihnachtsfeier statt. Unter der Leitung der Seelsorgerinnen Nelly Kuster und Cornelia Fritz führten die Behinderten ein Krippenspiel auf.

Ehrung für 20 Dienstjahre: Betreute: Markus Baeriswyl, David Fornasier, Isabelle Jendly, Otto Julmy, Chantal Köstinger, Germann Piller, Marie-Luise Rappo, Hilda Schmidhäusler, Marianne Schmutz, Michael Schmutz, Pia Spicher, Vreni Winzenried, Guido Wirth, Daniela Brügger, Marius Fasel, Alfons Lötscher, Martha Corpataux, Anita Rappo, Astrid Aeby, Priska von Siebenthal, Ingrid Andrey; Betreuer: Erwin Kaeser; Seelsorgerin: Nelly Kuster.

Ehrung für 10 Dienstjahre: Betreute: Alois Schafer, Madlen Wider, Arslani Bujar, Johan Gugler, Anita Hayoz; Betreuende: Marie-Theres D’Agostino, Daniel Perler, Fred Mischler, Marie-Louise Sauterel, Hanspeter Schafer, Ruth Schafer, Patrick Pürro, Isabelle Aebischer, Daniela Stadelmann, Mario Portmann, Monika Sturny.

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