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Den Bulls gelingt der Coup in Martigny

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Autor: Matthias Fasel

Eishockey 1. Liga Das Duell der beiden grossen 1.-Liga-Rivalen Martigny und Düdingen ist für alle Beteiligten immer ein besonderes Spiel. «Es ist ein bisschen zu vergleichen mit Gottéron gegen Bern», sagt Düdingens Trainer Thomas Zwahlen. Emotionen kamen deshalb auch am Samstag wieder auf. «Das Spiel war fair, die Spieler untereinander verhielten sich respektvoll. Aber mit dem Umfeld ist es immer dasselbe: Wenn du als gegnerischer Trainer mit Bier beworfen und vom Staff beschimpft wirst, dann ist das einfach primitiv.»

Erste Quali-Niederlage seit Januar 2010

Der Grund für den Frust des Staffs und der fast 700 Zuschauer war, dass Düdingen dem Ligakrösus mit dem rund viermal so hohen Budget wieder einmal ein Bein stellen konnte. «Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft. Es war ein sehr intensives und hochstehendes Spiel. Wir haben gegen ein starkes Team mit viel Substanz gut dagegengehalten», so Zwahlen. Das 1:2 gegen Düdingen war Marti-gnys erste Qualifikations-Niederlage in der regulären Spielzeit seit dem 19. Januar 2010 (0:4 in Düdingen).

Gottéron-Junior Baeriswyl mit Game-Winning-Goal

Der gegenseitige Respekt war den beiden Teams von Beginn weg anzumerken. Im Startdrittel spielten beide Mannschaften sehr diszipliniert, Torszenen waren deshalb auf beiden Seiten Mangelware. Im zweiten Drittel startete Düdingen dann fulminant. «Wir haben viel Druck gemacht. Martigny kam zwei Minuten lang nicht aus dem eigenen Drittel raus. Ich war selber erstaunt», so Zwahlen. Andreas Keller profitierte von dieser Druckphase und brachte die Sensler in Führung. Mit einem verdeckten Weitschuss glich das Heimteam durch Mathieu Maret in der 27. Minute aus. Wiederum nur fünf Minuten später gelang den Bulls dann aber bereits das Game-Winnig-Goal. Gottéron-Junior Marco Baeriswyl, Bruder von Kunstturnerin Nadia Baeriswyl und Sohn des Bulls-Präsidenten Josef Baeriswyl, nutzte seinerseits ein Powerplay der Bulls aus, um das 2:1 zu erzielen.

Abplanalp als Verteidiger

«Die für mich entscheidende Szene des Spiels folgte jedoch danach», sagt Zwahlen. Nach einem hohen Stock von Marc Riedo waren die Sensler gegen Ende des Mitteldrittels vier Minuten lang in Unterzahl, ohne jedoch ein Gegentor zuzulassen. Im Schlussabschnitt spielte Düdingen dann nur noch mit drei Blöcken. Die Walliser, denen sieben Stammkräfte fehlten, kamen zwar zu Chancen, scheiterten aber immer wieder an Düdingens Goalie Frédéric Dorthe. Da die Sensler ihrerseits die Kontermöglichkeiten nicht nutzten, blieb es beim 1:2.

Wie angekündigt hatte Zwahlen sein Team für die Partie in Martigny umgekrempelt. Die ersten drei Sturmlinien wurden durcheinandergewirbelt und der ehemalige NLA-Stürmer Sandro Abplanalp als Verteidiger eingesetzt. «Die Umstellungen haben sich bewährt. Sandro hat ein tolles Spiel gemacht. Ich lasse meine Verteidiger auch gerne offensiv spielen, und mit seiner Klasse hat er so einfach mehr Einfluss aufs Spiel», sagt Zwahlen.

Allzu lange haben die Düdingen Bulls nicht Zeit, sich über den Coup zu freuen. Bereits morgen steht für sie beim Zweitletzten Neuenburg das nächste Spiel auf dem Programm.

Telegramm

Martigny – Düdingen 1:2 (0:0, 1:2, 0:0)

Forum Martigny – 651 Zuschauer – SR: Thomas Hug.

Tore: 22. Keller (Fontana, Sassi) 0:1. 27. Maret (Portmann, Ruhnke) 1:1. 33. Baeriswyl (Ayer, Dorthe) 1:2.

Strafen: 8×2 Minuten gegen Martigny, 7×2 Minuten gegen Düdingen.

Red Ice Martigny-Verbier: Lory; Ruhnke, Girardin, Pennaforte, Maret, Ryser; Moret, Spolidoro, Dähler, Malgin, Bering, Siritsa, Portmann, Rimann, Grezet, Delessert, Bartlome.

Düdingen Bulls: F. Dorthe; L. Dorthe, Jamusci, Abplanalp, Zwahlen, Rigolet, Crasemann, Bertschy; Keller, Bürgy, Fasel, Fontana, Holzer, M. Riedo, D. Riedo, Catillaz, Baeriswyl, Roggo, Sassi, Ayer.

Weitere Resultate: U. a: Bulle – Neuenburg 6:4.

Rangliste:1. Martigny 14/37. 2. Franches-Montagnes 14/37. 3. Saastal 14/31. 4. Düdingen 13/27. 5. Sitten 14/20. 6. Star Lausanne 14/19. 7. Villars 14/19. 8. Forward Morges 14/18. 9. Yverdon 14/17. 10. Bulle14/10. 11. Uni Neuenburg 13/9. 12. Tramelan 14/2.

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