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Den Weg in die Zukunft weisen

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Den Weg in die Zukunft weisen

Die Stiftung St. Wolfgang verabschiedet erstmals ein Strategiepapier

Die Stiftung St. Wolfgang will ihre Eigenständigkeit bewahren. Sie ist aber auch bereit, nach gründlicher Abklärung zusätzliche Heimplätze zur Verfügung zu stellen. Einstimmig hat der Stiftungsrat am Mittwochabend in Flamatt die Strategie für 2007 bis 2012 verabschiedet.

Autor: Von ANTON JUNGO

Seit 1984 nimmt die Stiftung St. Wolfgang im Auftrag der fünf Gemeinden des Sense-Unterlandes offiziell die Aufgabe wahr, Alters- und Pflegeheimplätze bereitzustellen sowie die Betagten und Pflegebedürftigen zu betreuen. «Unser Ziel ist es, den Bewohnern ein Zuhause zu bieten und sie mit vollem Engagement zu betreuen», heisst es denn auch in der Einleitung zum Strategiepapier für die laufende Legislaturperiode des Stiftungsrates. Ziel der erstmaligen Verabschiedung eines solchen Papieres ist es gemäss Hans-Ueli Martin, Präsident des Verwaltungsrates, die Aufgaben des Unternehmens langfristig zu planen und dieses auch abzusichern.

Im Team erarbeitet

Das Strategiepapier wurde von einem Team, unter der Leitung von Verwaltungsrat Rolando Bevilacqua und mit alt Ammann Daniel Brunner als Moderator, erarbeitet. Die zukünftigen Aufgaben der Stiftung wurden anlässlich von drei Workshops diskutiert und schliesslich in zehn Grundsätzen (Positionen) ausformuliert. «Damit das Strategiepapier nicht Papier bleibt, wird jeder Grundsatz als Projekt formuliert», erklärte Bevilacqua gestern. Dabei werden Ziele festgelegt, deren Erreichung laufend kontrolliert werden kann.

Betreuung von Demenz-Patienten

Einer der Grundsätze befasst sich mit der Betreuung von Demenz-Patienten. Die Stiftung steht dafür ein, dass auch diese Patienten in den bestehenden Heimen betreut werden sollen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen zu deren Betreuung gezielt weitergebildet werden. Bis Juni 2008 soll abgeklärt werden, ob für schwerstdemente Personen besondere Pflegeplätze geschaffen werden müssen. Diese Frage wird sowohl stiftungsintern wie auch mit dem Pflegeheim des Sensebezirks (Maggenberg) abgeklärt.

Kurzaufenthalte und Tagesplätze

Ein weiterer Grundsatz gilt den Kurzaufenthalten in den bestehenden Heimen. Die Stiftung will dieses Angebot ausbauen, um ständig sechs bis acht solche «Ferienzimmer» zur Verfügung stellen zu können. Da zurzeit aber eine Warteliste für Heimeintritte besteht, kann dieses Angebot erst im Zeitraum zwischen 2011 und 2015 umgesetzt werden. Jedenfalls soll dieses Angebot in die Planung eines allfälligen zusätzlichen Pflegezentrums aufgenommen werden.Die Stiftung will auch ein Angebot für Tages- und Nachtplätze aufbauen. Ein Pilotprojekt wird noch im ersten Quartal dieses Jahres im ehemaligen Heim in St. Wolfgang gestartet. 2008 sollen die Resultate des Pilotprojekts ausgewertet werden. Der Verwaltungsrat will dann einen Beschluss über das weitere Vorgehen fassen.DieStiftung betrachtet es nicht als ihre Aufgabe, die Infrastruktur für betreutes Wohnen aufzubauen. Dieser Aufbau soll (wie z.B. das Zentrum Drei Rosen in Düdingen) Dritten überlassen werden. Die Stiftung will aber in der Lage sein, den Bewohnern solcher Siedlungen ihre Dienstleistungen anzubieten. Auch den Bau und den Betrieb von Alterswohnungen sieht die Stiftung nicht als ihre Aufgabe.Bei der Planung allfälliger neuer Pflegezentren in Bösingen und Überstorf muss gemäss Strategiepapier aber das Modell «Betreutes Wohnen» berücksichtigt werden.

Gesundheitsnetz des Sensebezirks

Eine Projektgruppe ist zurzeit an der Arbeit, Vorschläge für die Schaffung eines Gesundheitsnetzes im Sensebezirk auszuarbeiten. Die Stiftung erklärt sich im Grundsatz bereit, die Definition und den Aufbau eines Gesundheitsnetzes mitzugestalten. Sie will dabei aber ihre Eigenständigkeit bewahren. Nach Vorliegen und Analyse des Projekts will die Stiftung zur Mitarbeit Stellung nehmen.

Zusätzliche Infrastrukturen in Bösingen und Überstorf?

Die Stiftung prüft auch die Schaffung neuer Pflegeplätze in Verbindung mit zusätzlichen Infrastrukturen an den Standorten Bösingen und Überstorf. Bis April 2007 will die Stiftung ein entsprechendes Pflichtenheft erarbeiten. Im Juni 2008 sollen die Standorte evaluiert werden. Als Horizont für die Realisierung ist der Zeitraum zwischen 2012 bis 2015 vorgesehen.Die Schaffung neuer Pflegebetten soll in Absprache mit dem Pflegeheim des Sensebezirks (Maggenberg) erfolgen. Sie ist auch abhängig von der demografischen Entwicklung und den Wartelisten für einen Heimeintritt. Schliesslich sollen neue Investitionen erst dann erfolgen, wenn die Amortisation des Heims Sonnmatt in Schmitten, die zurzeit die Rechnungen der fünf Gemeinden noch belastet, abgeschlossen ist.

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