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Der arme Mann aus Herrliberg

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Mitten in den Corona-Nachwehen, wo so viele um ihre Existenz bangen, fordert der milliardenschwere «Mann vom Volk» rückwirkend seine Bundesratsaltersrente ein, nachdem er sich jahrelang damit gerühmt hat, dass er die nicht nötig habe. Was denken wohl all jene, die in ihrer wirtschaftlichen Not am Verzweifeln sind? Und seine treuen Nachbeter, wo doch der «einzig wahre Landesvater» gerade in dieser schwierigen Zeit eine solche Millionenforderung stellt? Will er damit vielleicht auch seinen Parteikollegen im Bundesrat eins auswischen, weil sie sich eigenständig und kollegial gebärden und nicht mehr nach seiner Pfeife tanzen? Ich nehme an, dass das Letzteren recht peinlich ist: dem Wirtschaftsminister (den er eigentlich gar nicht wollte), der sich um die wirklich gefährdeten Existenzen kümmern muss, und dem Finanzminister, der sich vom Wadenbeisser, der er als Parteipräsident war, zum umgänglichen, vernünftigen Ratskollegen gemausert hat, und jetzt vor der schwierigen Aufgabe steht, die vielen Milliarden an Unterstützungsbeiträgen irgendwo lockerzumachen. Da will der Patriarch vom Herrliberg wohl nicht zu kurz kommen. Es kann ja nicht sein, dass er aus dem letzten Loch pfeift, wie gegenwärtig sonst so viele. Aber wenigstens ist er wieder mal politisch im Gespräch und landesweit in den Schlagzeilen.

Therese Wyss, Cordast

«Will er damit ­vielleicht auch seinen Parteikollegen im Bundesrat eins auswischen?»

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