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Der Aufschwung hat die Freiburger Wirtschaft noch nicht erfasst

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Die internationalen Anzeichen für einen wirtschaftlichen Aufschwung haben in der Region Freiburg immer noch Mühe, sich durchzusetzen. Dies geht aus dem jüngsten Freiburger Konjunkturspiegel hervor.

Zuversichtliche Hotels

Dessen allgemeine Indikatoren sind paradoxerweise deutlich besser als jene, die auf der Konjunkturumfrage der Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich basieren. Dies, obwohl die Freiburger Zahlen auf statistischen Beobachtungen beruhen, während diejenigen der KOF die Meinungen der Unternehmer wider­spiegeln.

So stehen laut dem Freiburger Konjunkturspiegel die Indikatoren bei der Arbeitslosigkeit, den Immobilientransaktionen, den bewilligten Bauten, den Hotelübernachtungen und den Neuzulassungen von Fahrzeugen gut oder mindestens steigend. Doch die Beurteilungen des Geschäftsgangs, der Beschäftigung, der Preise, der Gewinnspannen und der Überkapazitäten in Industrie und Handel stehen noch oft auf Rot. Immerhin sind die Meinungen bezüglich der Ertragslage und der Verkaufspreise etwas positiver, was wahrscheinlich auf den erstarkten Euro zurückzuführen sei. Ausserdem sei festzustellen, dass sich eine Besserungstendenz bei den Aussichten für die kommenden sechs Monate in der Industrie bestätige.

Euro im Steigen begriffen

Gesamtschweizerisch sind die wirtschaftlichen Aussichten laut der Konjunkturumfrage der KOF derzeit ziemlich gut. Dank der europaweiten Erholung sei der Euro im Verlauf des Sommers um rund fünf Rappen gestiegen. Dies sorge bei der Schweizer Exportindustrie und Hotellerie für Optimismus. Auch die generellen Investitionsabsichten hätten zwischen Herbst 2016 und Frühjahr 2017 leicht zugenommen. Der vom Staatssekretariat für Wirtschaft errechnete Konsumentenstimmungsindex erhole sich ebenfalls. Ende Juli habe er sich mit minus drei Punkten auf dem besten Stand seit drei Jahren befunden.

Neuer Schwung

Auch international ist laut den Wirtschaftsexperten des Internationalen Währungsfonds nun der neue Schwung eingetreten, der bereits im vergangenen April für die Weltwirtschaft angekündigt worden war. Korrekturen habe es jedoch auf der Ebene der Grossregionen gegeben. Man sei immer skeptischer, ob es der amerikanischen Regierung gelingen werde, ihr Versprechen einer expansionistischen Budgetpolitik zu halten. In China, Japan und vor allem in Europa hätten sich die Aussichten hingegen verbessert.

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