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Der bedrohte Wiedehopf kehrt an den Vully zurück

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«Nach jahrelanger Abwesenheit hat der Wiedehopf im vergangenen Jahr wieder am Vully genistet», sagt die Biologin Anne-Claude Jacquat. Ein Vogelpaar hatte sich in einem Nistkasten in Praz niedergelassen. Der Wiedehopf hat einen rostbraunen Körper und auffällige schwarz-weiss gebänderte Flügel. Das Tier steht auf der roten Liste der bedrohten Arten.

Bis zum Ende der 1960er Jahre war der Wiedehopf in der Schweiz weit verbreitet. Danach verschwand er fast. In den 1990er Jahren gab es gerade noch 110 Brutpaare, informierte der Ornithologe Yves Menétrey von der Schweizerischen Vogelwarte am Dienstag in Praz anlässlich der Generalversammlung des landwirtschaftlichen ökologischen Netzwerks Mont-Vully.

Mittlerweile zählt die Population des Wiedehopfs rund 200 Brutpaare, 30 davon im Kanton Waadt. Im Rebbaugebiet der Waadtländer Côte sind die Wiedehopfe dabei, sich langsam wieder zu etablieren. Dort hatten sich bodennahe Nistkästen aus Beton bewährt. Diese sollen nun auch am Vully zum Einsatz kommen und dem Wiedehopf so mehr Nistgelegenheiten bieten. Nistkästen in der Höhe sind nicht so gut geeignet, denn dort nisten sich auch gerne Stare ein. Diese stellen nicht nur eine Gefahr für den Nachwuchs dar, sondern sind in den Rebbergen nicht gerne gesehen, da sie sich im Herbst über die reifen Trauben hermachen.

Wiedehopfe bevorzugen einen Lebensraum mit spärlicher Vegetation und nicht allzu dichtem Baumbestand. Das prädestiniert sie laut Anne-Claude Jacquat als Bewohner von extensiv genutzten Weinbaukulturen oder von Streuobstwiesen mit hochstämmigen, alten Bäumen.

fko/jmw

 

«Kernaussage Normal. Wenn KA direkt unter Lead platziert wird, Spalte mit Weissraum füllen.»

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