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Der Bio-Markt gibt sich eine Charta

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32 Bio-Bauern und -bäuerinnen sowie Verarbeiter von biologischen Lebensmitteln wie etwa Käser haben sich für den Bio-Markt am Samstag auf dem Freiburger Python-Platz angemeldet. Das sind so viele wie noch nie zuvor, sagt Barbara Schmid, Koordinatorin des Bio-Marktes, auf Anfrage. Und das, obwohl die Kriterien strenger geworden sind. «Wir setzen dieses Jahr bewusst auf Lebensmittel, es hat weniger Info- und Handwerkerstände», sagt sie. Die Auswahlkriterien, die schon länger gelten, wurden nun in einer Charta festgehalten. Ausgearbeitet wurde diese von einer Arbeitsgruppe, in welcher Vorstandsmitglieder der organisierenden Vereine Bio Freiburg und Unser Biokorb sitzen.

In der Charta heisst es unter anderem, dass der Bio-Markt Freiburg in erster Linie ein regionaler Markt mit zertifizierten biologischen Lebensmitteln sei und die lokalen Familienbetriebe fördere. Er soll Austausch ermöglichen, ein breites Publikum ansprechen sowie Fairness und Nachhaltigkeit fördern. «Uns ist es sehr wichtig, dass lokale Produkte angeboten werden», erklärt Schmid. Deshalb wurde dieses Jahr etwa ein Anbieter von biologischer Schokolade aus Ecuador abgewiesen.

Wenn der Markt auch in den nächsten Jahren weiter wachse, sei es eine Option, ihn zu vergrössern und auch Stände jenseits der Kioske auf dem Python-Platz aufzustellen. Den Standort wolle man nicht wechseln. «Der Ort ist super, denn viele Passanten kommen zufällig vorbei», sagt Schmid. Sie führt den Erfolg des Marktes denn auch auf den Standort zurück. Aber nicht nur: «Es herrscht einfach eine spezielle Stimmung. Die Leute bleiben gern, verpflegen sich und diskutieren, während ihre Kinder spielen.» Dazu komme der Zeitgeist: «Immer mehr Leute machen sich Gedanken darüber, woher ihre Lebensmittel kommen.»

Der Verein Unser Biokorb zeigt auch gleich, wie die Lebensmittel aus der Region haltbar gemacht werden können: Er bietet ein Atelier an zur Laktosefermentation von Gemüse. «Das ist die Methode, mit der auch Sauerkraut hergestellt wird», erklärt Schmid. Während die Eltern mit dem Einmachen von Gemüse beschäftigt sind, können sich die Kinder in der Bastelecke oder bei Spielen austoben.

Bio-Markt, Python-Platz, Freiburg. Sa., 22. September, 9 bis 17 Uhr. Mehr Informationen: www.biomarkt-freiburg.ch

«Wir setzen dieses Jahr bewusst auf Lebensmittel.»

Barbara Schmid

Koordinatorin Bio-Markt

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