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Der Broyekanal als Verkehrsader

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Der Broye- und der Zihlkanal sind zwei Schlüsselstellen der Schifffahrt auf den drei Juraseen. Bereits kurz nach dem Start in Murten verringert das Schiff sein Tempo aus Sicherheitsgründen markant, von gut 20 auf rund fünf Kilometer pro Stunde, bevor es bei Sugiez in den Broyekanal einfährt. Das bringt den Gästen während rund einer halben Stunde einen attraktiven Ausblick auf das grüne Ufer, während das Schiff gemächlich durch den Kanal tuckert, zwei Campingplätze, eine spektakuläre Holzbrücke und das Naturschutzzentrum La Sauge passiert. Schliesslich öffnet sich der Blick auf den Neuenburgersee.

Passt zur Strategie

Für Pascal Aeby, Freiburger Vertreter im Verwaltungsrat der Schifffahrtsgesellschaft für den Neuenburger- und den Murtensee (LNM), unterscheiden die beiden Kanäle die Schifffahrtsunternehmen auf den Juraseen von Unternehmen auf anderen Gewässern. «Sie ermöglichen erst unser Geschäftsmodell, auf den drei Seen zu verkehren.» Rund zwei Drittel des Umsatzes erzielt die LNM auf dem Neuenburgersee, einen Drittel mit Fahrten auf dem Murtensee, dem Bielersee und den Kanälen.

Gäste wollen Ufer sehen

Im Februar hat die LNM eine neue Strategie angekündigt. Sie will sich dem Bedürfnis der Gäste anpassen, die zunehmend lieber mit Blick auf das Ufer als längere Zeit quer über den See reisen. «Die Kanäle passen durchaus in diese Strategie», bestätigt Pascal Aeby. Weil es bei touristischen Fahrten vor allem um das Erlebnis gehe, sei die tiefere Geschwindigkeit auf dem Kanal kein Nachteil.

Die Schifffahrt auf dem Kanal sei für die LNM nicht mit höherem Aufwand verbunden. So könnten auch die grössten Schiffe der Flotte den Kanal befahren. Das Personal werde bereits in der Ausbildung auf das Fahren im Kanal vorbereitet. Weil das Schiff im Kanal stets nahe am Ufer fährt, müssen Kapitän und Matrosen besonders wachsam sein. «Sie müssen etwa auf Fischer am Ufer achten.» Zudem bleibe im Kanal nicht viel Platz, um mit anderen Schiffen zu kreuzen, erklärt Pascal Aeby.

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