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Der Clinch von Veranstaltern

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Ein grosses Dorffest mit Konzerten, Essständen und weiteren Attraktionen. Das ist der Plan für den Dorfmärit in Schmitten am 26. September. Anlässlich des dreissigjährigen Bestehens des Markts möchte das Organisationskomitee mit der grossen Kelle anrühren. «Wir planen ein reichhaltiges Abendprogramm», sagt der OK-Präsident Hubert Zumwald. Das «Aber» folgt jedoch sogleich.

Denn noch ist unklar, ob der Markt am 26. September überhaupt stattfinden kann. Bis Ende August hat der Bundesrat ein Veranstaltungsverbot für Events mit mehr als 1000 Personen verhängt. «Über den ganzen Markt verteilt, werden wir diese Marke wohl überschreiten», so Zumwald. Dennoch müsse der Anlass jetzt organisiert werden, wenn er erfolgreich über die Bühne gehen solle. Zusammen mit dem Verein Kultur Pur hat das Team um den Dorfmarkt daher mit der Arbeit begonnen. «Wir arbeiten momentan so, als würde er stattfinden», so Zumwald.

Keine Risikobereitschaft

Das Organisationskomitee steckt viel Zeit in die Planung. Als Headliner spielt die Coverband Party Project. Zudem steht die Bühne lokalen Künstlerinnen und Künstlern offen (siehe Kasten). Geld soll aber nicht verloren gehen. «Wir ergänzen die Verträge mit einem Passus, damit für uns keine Kosten anfallen, sollte die Durchführung nicht möglich sein», sagt Hubert Zumwald. Das finanzielle Risiko könne der kleine Verein schlicht nicht tragen.

Auch die Verantwortung für mögliche Neuansteckungen mit dem Coronavirus möchte Hubert Zumwald nicht tragen. «Wir sind verantwortlich dafür, dass niemand am Markt krank wird.» Bei der Vorstellung, dass es an der Veranstaltung zu Ansteckungen kommen könnte, schaudert es den Organisator.

Mit Distanz nicht machbar

Dennoch hat das OK bisher kein Schutzkonzept ausgearbeitet. Momentan sei es noch etwas früh, so Zumwald. Er persönlich würde den Markt absagen, wenn Ende September noch immer Distanzregeln von zwei Metern gelten. «Das ist am Markt fast nicht praktikabel.» Ob es dann aber wegen dieser Massnahme tatsächlich zu einer Absage komme, werde zu gegebener Zeit im Gremium entschieden.

Hinzu kommt die Unsicherheit, ob sich genügend Standbetreiber anmelden. Bis heute sind 20 Anmeldungen eingegangen. Üblicherweise sind am Dorfmärit in Schmitten 50 bis 60 Betreiber vor Ort. «Wenn nur die Hälfte der Stände besetzt werden, führen wir den Markt wohl nicht durch.» Aus Erfahrung weiss Zumwald, dass viele Anmeldungen erst spät eingehen. «Vielleicht geht es den Betreibern ähnlich wie uns, und sie warten noch ab.»

Die Organisatoren befinden sich in der Zwickmühle. Auf der einen Seite ist es der grösste Anlass im Dorf, der dieses Jahr zudem vereinsübergreifend stattfinden soll. Und es ist das 30-Jahr-Jubiläum des Dorfmärits. Andrerseits sagt Zumwald: «Wir wollen den Dorfmärit nicht unter allen Umständen durchführen.»

Kulturbühne

Bühne frei für lokale Talente

Der Dorfmärit in Schmitten findet dieses Jahr zum 30. Mal statt – sollte ihm die Corona-Pandemie keinen Strich durch die Rechnung machen. Das Organisationskomitee des Markts sowie der Verein Kultur Pur möchten auch lokalen Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform bieten. Sie sind deshalb auf der Suche nach Sängerinnen, Akrobaten, Musikern oder anderen Talenten, die gerne am 26. September auf der Bühne stehen würden. Anmeldungen werden unter dorfmaerit.schmitten@bluewin.ch entgegengenommen.

sf

Kulturbühne

Bühne frei für lokale Talente

Der Dorfmärit in Schmitten findet dieses Jahr zum 30. Mal statt – sollte die Corona-Pandemie ihm keinen Strich durch die Rechnung machen. Die Organisatoren, der Verein Dorfmärit Schmitten und der Verein Kultur Pur, möchten auch lokalen Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform bieten. Sie sind deshalb auf der Suche nach Sängerinnen, Akrobaten, Musikern oder anderen Talenten, die gerne am 26.  September auf der Bühne stehen würden. Anmeldungen werden per E-Mail unter dorfmaerit.schmitten@bluewin.ch entgegengenommen.

sf

 

 

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