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Der erste Windpark des Kantons

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Der erste Windpark des Kantons

Autor: karin aebischer

Anfang 2007 haben wir mit dem Projekt begonnen. Jetzt, zweieinhalb Jahre später, liegt das Baugesuch bereits öffentlich auf. Wir haben nur so gut gearbeitet, weil wir beim Kanton und im Bezirk ausschliesslich auf kooperative Personen gestossen sind», erklärte Patrick Sudan von der Groupe-E-Tochtergesellschaft Greenwatt AG am Freitag gegenüber den FN. Das 55-Millionen-Franken-Projekt auf dem Schwyberg sei der erste Windpark im Kanton Freiburg, der bereits so weit fortgeschritten sei.

Für die Groupe E Greenwatt AG sei dies ein Projekt von grosser Wichtigkeit. Da die neun Windturbinen insgesamt jährlich Strom für 9000 Haushalte produzieren, also 35 GWh, komme die Greenwatt AG ihrem Ziel näher, bis ins Jahr 2030 rund 250 GWh Strom aus erneuerbarer Energie zu gewinnen.

In zwei Etappen

Die 98 Meter hohen Windturbinen mit ihren 40 Meter langen Rotorenblättern werden in zwei Etappen auf der Krete des Schwybergs aufgebaut. Dies deshalb, weil das bestehende Elektrizitätsnetz für den Transport des produzierten Stroms erst noch angepasst werden muss. Im nächsten Jahr sollen die ersten zwei bis drei Windturbinen auf dem Gross-Schwyberg errichtet werden. Der Bau des Parks sollte 2012 abgeschlossen sein.

«Wir sind zuversichtlich, dass wir die Baubewilligung im Herbst haben und dann bereits mit den ersten Anpassungen der Strasse Lichtena-Gross-Schwyberg beginnen können», sagt Patrick Sudan. Wäre dies der Fall, würde es nur noch vom Lieferanten aus Norddeutschland abhängen, wann die ersten Rotoren zu drehen beginnen.

Hochkomplexes Gesuch

Oberamtmann Nicolas Bürgisser erklärte auf Anfrage, dass Einsprachen trotz des bisher positiven Tenors durchaus möglich seien. «Gibt es Einsprachen, werden wir diese seriös behandeln und auf dem schriftlichen Weg oder im Gespräch Verhandlungen führen.» Dies sei ein hochkomplexes, aber interessantes Baugesuch. Viele Abklärungen und Detailregelungen konnten gemäss Bürgisser jedoch bereits im Vorgesuch erledigt werden.

Aufgrund der gesicherten Finanzierung und der guten Werte der Windmessungen lasse man sich bei diesem Projekt sicher nicht auf ein Abenteuer ein, betonte der Oberamtmann des Sensebezirks. Wie die Finanzierung genau aussehen wird, wollte die Groupe E Greenwatt AG am Freitag noch nicht sagen. Der Windpark könne aber von der kostendeckenden Einspeisevergütung des Bundes profitieren.

Verantwortung tragen

Wie die Ammänner von Plaffeien und Plasselb (siehe Kasten) appelliert auch Nicolas Bürgisser im Zusammenhang mit der Planauflage des Projektes an das Verantwortungsbewusstsein der Gesellschaft. «Wir verbrauchen immer mehr Strom. Die Gesellschaft muss sich Gedanken darüber machen, wie sie damit umgehen will, um nicht auf dreckigen Strom aus dem Ausland angewiesen zu sein», bekräftigte er.

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