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Der Europatag zum Jubiläum dauert eine ganze Woche

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Rektor Paul-Henri Steinauer informierte gestern die Medien über die groben Züge der Europawoche, deren Planung schon vor zwei Jahren begonnen hat. Zusammengekommen sind über 30 öffentliche Veranstaltungen aus den verschiedensten Bereichen. Im Kino zum Beispiel sind sieben Filme aus sieben Ländern zu sehen, die in den letzten sieben Jahren an sieben verschiedenen Festivals prämiert worden sind. Im Theaterbereich arbeiten Théâtre des Osses, Espace Moncor und Podium zum ersten Mal zusammen und präsentieren sechs Aufführungen unter dem Titel «Theater Europas».

Ausstellung zum Thema
«Freiburg und Europa»

Die Kantonsbibliothek, das Staatsarchiv und der Archäologische Dienst des Kantons organisieren eine Ausstellung zum Thema «Freiburg und Europa», und im Naturhistorischen Museum kann man via Peilsender und Internet live den Zug von mehreren Störchen verfolgen.

Im Weiteren sind diverse Vorträge und Diskussionsrunden geplant, zum Teil mit hochkarätigen Gästen. So spricht etwa Luzius Wildhaber, Präsident des europäischen Menschenrechtshofes, plaudern François Gross und Jean-Michel Hayoz mit Dirigent Armin Jordan. Und am offiziellen Europatag, dem 9. Mai, spricht neben Staatsratspräsidentin Ruth Lüthi und Bischof Bernard Genoud auch Baron Georges Jacobs, der Präsident der europäischen Industrie- und Arbeitgeberverbände. Die Woche kostet die Universität und den Kanton mehr als eine halbe Million Franken, wie gestern gesagt wurde. Sie sei nur möglich geworden dank der Zusage von Sponsorenbeiträgen, wobei die Loterie Romande offenbar einen besonders grossen Beitrag geleistet hat.
Das Programm hat die Universität in enger Zusammenarbeit mit dem kantonalen Kulturdepartement ausgearbeitet. Dessen Dienstchef Gérald Berger betonte gestern, dass für das Departement damit die Chance bestanden habe, die Verbindungen zur Universität zu intensivieren. Gleichzeitig habe aber das Projekt durch die Zusammenarbeit verschiedenster Dienste auch intern neue Synergien gebracht.

Jedes Jahr werden 140 Studierende
«ausgetauscht»

Rektor Steinauer wies darauf hin, dass die Universität Europa nicht erst vor 25 Jahren entdeckt habe. «Seit ihrer Gründung hat sie sich Europa und der Welt geöffnet, und das ist bis heute so geblieben.» Mehr als 13 Prozent der Studierenden und rund ein Drittel der Professoren stammen aus europäischen Ländern. Im Rahmen von Austauschprogrammen geniessen jedes Jahr rund 140 «Freiburger» Gastrecht an verschiedensten europäischen Universitäten, und gleichzeitig kommen 140 «Europäer» nach Freiburg.

Dass Freiburg auch in Europa ein Thema ist, zeigt nicht zuletzt die Liste der Ehrengäste der letzten 25 Europatage, «die sicher nicht wegen der Höhe der Entschädigung hierhergekommen sind», wie Paul-Henri Steinauer lachend anmerkte. Letztes Jahr war Helmut Kohl da, ein Jahr zuvor Raymond Barre. Ebenfalls schon in Freiburg waren Mario Soares (portugiesischer Premierminister), Ernst Benda (Präsident des deutschen Verfassungsgerichtes), der Physiker und Philosoph Carl Friedrich von Weizsäcker oder der Erzbischof von Paris, Jean-Marie Lustiger.

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