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Der Gemeinderat hält es beim Budgetieren mit Winston Churchill

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«Führungsqualität ist erstens die Fähigkeit, vorherzusagen, was morgen, nächsten Monat und nächstes Jahr geschehen wird. Und es ist zweitens die Fähigkeit, später zu erklären, warum alles ganz anders gekommen ist.» Dieses Zitat von Winston Churchill habe sich der Gemeinderat bei der Budgetplanung 2017 zu Herzen genommen – und deshalb Vorsicht walten lassen. «Wir gehen auf unsichere Zeiten zu, dies müssen wir berücksichtigen», so Suzanne Schwegler, Syndique von Givisiez, zu den 62 anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern an der Gemeindeversammlung vom Mittwochabend. Das Budget 2017 sieht bei einem Ertrag von rund 16,09 Millionen und einem Aufwand von rund 16,56 Millionen Franken ein Defizit in der Höhe von rund 473 000 Franken vor. «Der Gemeinderat geht davon aus, dass die Rechnung 2017 besser als budgetiert und sogar positiv ausfallen wird», so Gemeinderat und Finanzverantwortlicher Vladimir Colella.

Gebundene Kosten steigen

Das Defizit sei vor allem auf einen Anstieg der gebundenen Ausgaben an den Kanton sowie den Bund zurückführen. Konkret schlagen die Beteiligung der Gemeinde am regionalen Sozialdienst in La Sonnaz, die Abgaben zugunsten der Primar- und Orientierungsschule sowie eine Erhöhung der Abgaben an das Konservatorium Freiburg stärker zu Buche. Trotz Defizit wurde das Budget einstimmig angenommen. Ebenfalls genehmigt haben die anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die Investitionsrechnung 2017 in der Höhe von rund 425 000 Franken.

Drei Kreditbegehren

Darunter fielen drei zentrale Kreditbegehren: jeweils rund 45 000 Franken für die Instandsetzung des Spielplatzes Jubindus und den Austausch der Strassenbeleuchtung sowie 50 000 Franken für einen Studienkredit im Zusammenhang mit der Modernisierung des Bahnhofs von Givisiez.

Gutgeheissen hat die Gemeindeversammlung zudem die Statutenrevision des interkommunalen Polizeikorps sowie von Coriolis Infrastruktur.

Zum Schluss der Versammlung wählten die anwesenden Bürgerinnen und Bürger Gemeinderat Gilles de Reyff in den Agglomerationsrat. Er vertritt die Interessen von Givisiez an Stelle von Marcella Pelle.

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