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Der Grüne Julien Vuilleumier wird Präsident des Freiburger Generalrats

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Heute Abend wählt der Freiburger Generalrat sein Präsidium neu. Turnusgemäss übernimmt der jetzige Vize-Präsident das Amt des höchsten Stadtfreiburgers: der Grüne Julien Vuilleumier. Der 37-jährige Ethnologe, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bund arbeitet, will die Arbeit seines Amtsvorgängers Pierre-Alain Perritaz (SP) weiterführen: «Ich will dem Generalrat weiterhin Ruhe bringen und ein angenehmes Arbeitsklima schaffen.» Er sehe sein Amt darin, den 80 Ratsmitgliedern zu dienen. Vuilleumier, der Vizepräsident der Grünen der Stadt Freiburg und Vorstandsmitglied des Vereins Bio-Korb ist, sieht eine neue Dynamik im Rat: «Der Generalrat debattiert mit dem Gemeinderat und nimmt nicht mehr einfach nur die Ansicht der Regierung entgegen.»

Die Zweisprachigkeit

Dem französischsprachigen Vuilleumier ist die Zweisprachigkeit wichtig. «Sie gehört zur Stadt, und das sollten wir im Generalrat auch vorleben.» Er findet es nichts als richtig, dass sich Deutschsprachige im Parlament in ihrer Muttersprache zu Wort melden, und Französischsprachige auch ab und zu etwas auf Deutsch sagen. «Freiburg hat sich in der Sprachenfrage gewandelt und ist offener geworden, und das ist gut so.»

Julien Vuilleumier ist es ein Anliegen, dass sich die Ratsmitglieder auch ausserhalb der Sitzungen treffen und über die Fraktionsgrenzen hinweg Kontakte pflegen. «Das ist wichtig für das politische Leben der Stadt.» Ob er deshalb gleich regelmässig zum Schlummertrunk nach den Sitzungen einladen wird, weiss er noch nicht.

Blaise Fasel wird Vize

Wird im Stadtparlament der Präsident gewählt, wird automatisch das Vizepräsidium frei. Dieses übernimmt die CVP: Sie präsentiert Blaise Fasel für das Amt. Der 27-Jährige ist einer der jüngsten Anwärter auf das Ratspräsidium in der Geschichte des Stadtparlaments. Der frühere Präsident der kantonalen Jung-CVP sieht seine Kandidatur als «logische Fortsetzung meines politischen Engagements». Der deutschsprachige Historiker will für alle Generalratsmitglieder da sein und setzt auf gegenseitigen Respekt. Er möchte, dass der Rat vermehrt Anliegen aus der Zivilgesellschaft aufnimmt: «Unsere Entscheide sind in der Bevölkerung zu wenig bekannt.» Die CVP setzt bewusst auf den jungen Blaise Fasel. «Eine Partei hat immer die Möglichkeit, das Ratspräsidium einem verdienten Mitglied als Ehrenrunde im Alter zu vergeben», sagt Bernhard Altermatt, Präsident der CVP-GLP-Fraktion. «Sie kann aber auch auf die Zukunft setzen und einem jüngeren Mitglied die Möglichkeit geben, sich für später zu empfehlen.»

Wechsel in der Fiko

Heute steht noch eine dritte Wahl an: François Ingold hat sein Generalratsamt und damit auch das Präsidium der Finanzkommission (Fiko) niedergelegt (die FN berichteten). Seine Partei, die Grünen, schlagen Caroline Chopard als neues Mitglied der Fiko vor. Die Kommission wird sich in ihrer nächsten Sitzung neu konstituieren und das Präsidium bestimmen. Sicher ist, dass die Grünen niemanden für dieses Amt stellen werden, die Linke das Präsidium aber halten will.

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