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«Der Heimleiter muss gehen» – FN vom 20. Juli

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Vor anderthalb Jahren hat der Vorstand des Pflegeheims Bachmatte eine neue Heimleitung eingestellt. Gleichzeitig mit der Heimleitung musste auch das Sekretariat neu besetzt werden: Das Pflegeheim hat also auf einen Schlag das gesamte Know-how in der administrativen und operativen Führung ersetzt.

Die Verantwortlichen haben bei der Anstellung bewusst einen Mann gewählt, der die Ausbildung zum Heimleiter erst noch berufsbegleitend zu absolvieren hatte. Nicht genug der Herausforderungen: Das Pflegeheim Bachmatte wird erweitert. Eben erst sind die Pläne und das Investitionsvolumen von den fünf Trägergemeinden gutgeheissen worden. In den ersten anderthalb Jahren hatte der Heimleiter nebst seiner anspruchsvollen Grundaufgabe auch den Fünfeinhalb-Millionen-Erweiterungsbau mitzuverantworten!

Wäre unter diesen Voraussetzungen eine Begleitung durch eine erfahrene Heimleitung nicht vielleicht angezeigt gewesen? Und warum gewährt man diese nicht jetzt, um die Probleme und Schwierigkeiten gemeinsam in den Griff zu bekommen? Ist die brutale Entlassung tatsächlich unvermeidbar gewesen? Der Mann hat die Ausbildung zum Heimleiter gerade mal zu einem Drittel absolviert!

Ein Pflegeheim ist eine öffentliche Institution. Ich dachte bisher, dass eine Entlassung Knall auf Fall nur bei ausserordentlich schwerwiegenden Verfehlungen möglich ist. Hat der Heimleiter Geld veruntreut? Besteht die Befürchtung, das Pflegeheim könne über kurz oder lang seine Aufgabe nicht mehr erfüllen? Läuft das Personal in Scharen davon? Ist die Planung des Neubaus entgleist? Die Aussagen der Präsidentin werfen mehr Fragen auf, als sie beantworten! Warum wurde gleichzeitig mit dem Heimleiter die Sekretärin entlassen, nur um Tage später wieder eingestellt zu werden? Und weshalb wird der Heimleiter nicht freigestellt, nachdem seine bisherige Arbeit so offensichtlich ungenügend gewesen sein soll?

Muss sich womöglich der Vorstand mit dem Präsidium seinerseits Fragen nach der eigenen Professionalität und Führungskompetenz stellen lassen?

Die Redaktion der Freiburger Nachrichten hat Anita Remund, Präsidentin des Vorstands des Gemeindeverbandes Pflegeheim Bachmatte, um ein Interview gebeten, um die im Leserbrief aufgeworfenen Fragen zu klären. Sie hat eine Stellungnahme jedoch abgelehnt.

«Die Aussagen der Präsidentin werfen mehr Fragen auf, als sie beantworten.»

 

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