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Der Kanton will neue Tourismustafeln an den Autobahnen aufstellen

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Am Rand der Autobahnen machen die Tourismus-Regionen auf sich aufmerksam.
Pierre-Yves Massot/a

Der Staatsrat prüft, die touristischen Hinweistafeln an den Autobahnen zu erneuern. Weitere Schilder in den Regionen könnten folgen. Am Ursprung steht ein Postulat von zwei Grossräten.

Von brauner Farbe sind sie und weisen an den Autobahnen auf touristisch interessante Regionen hin. Doch seien diese Ankündigungs- und Willkommenstafeln mehrere Jahrzehnte alt, genauso wie die Werbebotschaften für die Freiburger Regionen, schreiben die Grossräte Laurent Dietrich (CVP, Freiburg) und Jean-Pierre Doutaz (CVP, Epagny) in einem Postulat.

Eine Anpassung der Tafeln sei nicht so einfach. Denn das für die Autobahnen zuständige Bundesamt für Strassen (Astra) verlange, bevor sie Änderungen an den Schildern zustimme, ein Konzept einer kantonalen Organisation, so die Grossräte. Im Kanton Freiburg sei dies der Freiburger Tourismusverband.

Deshalb verlangen die Grossräte vom Staatsrat, zusammen mit dem Tourismusverband und den betroffenen Dienststellen die Einführung eines Konzepts für die Autobahntafeln zu prüfen. Weiter solle der Staatsrat eine Gestaltungsvorlage für die Beschilderung auf kantonaler, regionaler und lokaler Ebene evaluieren. Die Grossräte erwarten sich davon eine einheitliche Wegweisung.

Der Staatsrat gibt dem Postulat direkt Folge. Er erteilt dem Tourismusverband den Auftrag, den Austausch der Ankündigungs- und Willkommenstafeln an den Autobahnen zu koordinieren. Eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern der Tourismusdestinationen, dem Freiburger Tourismusverband, dem Tiefbauamt, einer Signalisationsfirma sowie einer Grafikagentur soll für Kohärenz bei der Umsetzung sorgen.

17500 Franken pro Schild

Gemäss dem Inventar des Tourismusverbands müssen 14 Autobahntafeln aufgestellt werden, um die sieben wichtigsten Tourismusdestinationen anzukündigen, sowie vier Willkommenstafeln an den Kantonsgrenzen. Für die Autobahntafeln rechnet der Staatsrat aufgrund einer Offerte mit Kosten von 315000 Franken, also 17500 Franken pro Tafel. Darin enthalten seien Grafik, Umsetzung und Montage.

Nach dem Austausch der Autobahntafeln wäre es laut Staatsrat angezeigt, die touristische Signalisation auf regionaler und lokaler Ebene zu ergänzen. Er veranschlagt dafür Kosten von 385000 Franken für 2022. Dies würde es ermöglichen, ein Pilotprojekt für eine Tourismusdestination auf lokaler Ebene zu realisieren. Anschliessend solle die Signalisation in den sechs anderen Tourismusdestinationen folgen, wofür der Staatsrat Kosten von 906000 Franken erwartet.

Für die regionale und lokale Beschilderung verlangt er jedoch eine ergänzende Analyse des Verhaltens der Strassenbenützer. Der Staatsrat stellt sich nämlich die Frage, ob Informationstafeln noch zeitgemäss sind in Zeiten von GPS und Smartphones.

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