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«Der Murtensee ist für mich das Blut in den Adern unserer Region»

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Autor: Marc Kipfer

«Kehre ich nach Murten zurück, ist es immer, als würde die Zeit nicht weitergehen», sagt Stéphane Moret. Er ist in Murten aufgewachsen, wo er die französische Schule besucht hat. Nachdem er fünf Jahre in Freiburg und ein Jahr in Brasilien gelebt hat, kehrt er nun zum Arbeiten nach Murten zurück: Der 28-Jährige ist seit einer Woche Geschäftsleiter von Murten Tourismus.

Zu Morets Trümpfen gehören nicht nur die Verwurzelung in der Region, sondern auch seine bereits beträchtliche Erfahrung im Freiburger Tourismus. Ab 2006 war Moret, der an der Universität Freiburg studierte, für das Projekt «Touristische Internetplattformen Fribourg Region» des Freiburger Tourismusverbands zuständig. Im Rahmen dieses Projekts erhielt auch Murten Tourismus im Mai 2007 seine derzeitige Web-Plattform.

Die «Region Murtensee»

Lieber als von sich selber spricht Moret von den Vorzügen der Murtenseeregion. «Es gibt hier eine grosse Dichte aktiver Personen und Vereine. Diese Energie aus der Bevölkerung kommt dem Tourismus zugute», sagt der neue Geschäftsleiter. Zu seinem wichtigsten Ziel erklärt Moret deshalb die Förderung der regionalen Zusammenarbeit. Das heisse nicht, dass diese im Moment schlecht sei: «Etwa mit Kerzers oder der Vully-Region funktioniert die Zusammenarbeit bereits gut». Es sei aber zentral, «dass sich die Gemeinden und auch die Bevölkerung der Region Murtensee zugehörig fühlen – egal ob im Vully, in Kerzers oder in Faoug.»

An der Freiburger Riviera

Die zurzeit allgegenwärtigen Rezessionsängste teilt der neue Geschäftsleiter von Murten Tourismus nur bedingt. «Da bei uns die meisten Touristen nicht von allzu weit her kommen, wird sich die Wirtschaftslage nicht so stark auswirken», blickt Moret optimistisch in die Zukunft. Er glaubt daran, dass Murten die Besucher weiterhin anziehen wird. Insbesondere entlang der Freiburger Riviera, wie Moret das Seeufer nennt, habe seit der Expo eine spürbare Entwicklung stattgefunden. «Der See ist für mich das Blut in den Adern unserer Region», sagt der Murtner. «In Kombination mit der historischen Altstadt ist er etwas ganz Spezielles.»

Nicht zuletzt deshalb möchte Stéphane Moret zusammen mit seiner Frau Camille und der kleinen Tochter Aimée bald nach Murten ziehen. «Weil ich einen öffentlichen Posten besetze, ist mir wichtig, hier am öffentlichen Leben teilzunehmen», erklärt der Romand. Und obwohl er nur bedingt ein Fastnächtler sei, gehöre auch dieser Anlass seit vielen Jahren für ihn dazu, sagt Moret und beginnt zu lachen: «Dieses Jahr muss ich mir wohl eine wirklich originelle Verkleidung einfallen lassen . . .»

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