Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Der Natur atemberaubend nahe

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Film «Traumland» von Robert Cotting in Plaffeien uraufgeführt

Autor: Von WALTER BUCHS

Einmal mehr entpuppt sich der heute 76-jährige alt Wildhüter Robert Cotting, Férpicolz, in seinem neuesten Werk als äusserst ausdauernder, aufmerksamer und respektvoller Beobachter der Natur. Auch in seinem aktiven Ruhestand verbringt er Tage, Wochen und Monate mit der Filmkamera in den Bergen, lautlos, geduldig und mit scharfem Blick, wie er es als Wildhüter gewohnt war.

Autobiografische Züge

Der Film «Traumland», dessen deutsche Version nun zur Uraufführung kommt, findet seinen Ursprung im vor gut zehn Jahren erschienenen Buch von Robert Cotting «Die Natur gibt Antwort». Nach einem beeindruckenden Abendrot wird der Zuschauer gleich in den Alltag der wilden Tiere aus unserer Region geführt: die balzenden Auerhähne, das wenige Stunden alte Gemskitz mit seiner Mutter, die spielenden Füchse, der Erstflug des Jungadlers. Einen kurzen Einblick gibt es dann in das Leben der Menschen, die in diesem kargen Umfeld Alpwirtschaft betreiben.Am Fusse der Felszacken der Gastlosen spielt sich dann die Hauptgeschichte des Films ab: Wilderer Franco holt sich für seine Familie ein Gämse und der Wildhüter ist ihm mit seinem vierbeinigen Begleiter «Gino» auf der Spur. An Stelle seines langjährigen Dieners hat Robert Cotting in der Region einen deutschen Schäferhund gefunden und ihn während drei Jahren speziell für den Film abgerichtet. Auch diese Szenen des Films leben von den Naturbildern in Mikro- und Makroaufnahme, die dann dem Autor den Titel lieferten: «Traumland».

Volkstümliches Rahmenprogramm

Die deutsche Erstaufführung vom Freitagabend in Plaffeien wird vom Jodlerklub «Alphüttli» Plaffeien organisiert, der selber die Filmprojektion auch mit seinen Liedern umrahmt. Mitwirken wird ebenfalls das Kinderjodlerchörli Sense Oberland, das mit seinen Auftritten eines seiner Mitglieder unterstützt, das im Film die kurz und prägnant gefassten Texte spricht. Das Rahmenprogramm mitgestalten werden zudem die Alphornbläser, hat doch der Sensler Komponist und Bläser Gilbert Kolly die Filmmusik geliefert. Als Ehrengäste werden schliesslich die drei erfolgreichen Oberländer am Unspunnenfest 2006 anwesend sein: Markus Maire, Hanspeter Pellet und Stefan Zbinden.Ein Genfer Film-Institut hat das Werk bearbeitet und montiert. Nach einer französischen, einer deutschen und jetzt auch einer Patois-Version wird der Film in acht weiteren Sprachen bearbeitet. Er soll nun über tausend Fernsehstationen in der ganzen Welt angeboten werden.Freitag, 13. Oktober 2006, um 20.15 Uhr (Türöffnung 19 Uhr) in der Mehrzweckhalle Plaffeien. Eintritt: Fr. 8.- (Kinder gratis)

Mehr zum Thema