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Der neue Kapitän auf der LNM-Brücke ist Freiburger

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Jean-Luc Rouiller soll es richten: Der neue Direktor der Schifffahrtsgesellschaft des Neuenburger- und Murtensees (LNM) stellte sich gestern im Hafen von Neuenburg den Medien vor. Der Ökonom hat die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die LNM in ruhigere Gewässer segelt. Er sagte: «Wir stehen vor vielen Herausforderungen, und ich nehme sie gerne an.» Rouiller wurde aus 190 Bewerbern wegen seinen Fähigkeiten in Management, Personalführung und Marketing ausgewählt, erläuterte Verwaltungsratspräsident Olivier ­Arni. Laut Christian Brechbühl, Verwaltungsrat und Stadtpräsident von Murten, war Rouillers Zweisprachigkeit bei der Auswahl zentral.

Anfang dieses Jahres war es zum Eklat gekommen: Der langjährige LNM-Direktor Jean-Jacques Wenger wurde entlassen. Er hatte es sich mit den Gewerkschaften und dem Bundesamt für Verkehr verscherzt. Eine Prüfung hatte gravierende Führungsmängel ergeben. Die Folge: Die LNM arbeitet seit 2014 mit provisorischen Konzessionen. Die aktuelle läuft nächstes Jahr ab.

Arni sagte: «Wir schlagen ein neues Kapitel auf in der bald 150-jährigen Geschichte unseres Unternehmens.» Rouil­ler wolle näher zu den Leuten gehen, neue Zielpublika erschliessen und die Sichtbarkeit des Unternehmens erhöhen. Dann solle er dafür sorgen, dass das Jubiläum der LNM im Jahr 2022 ein würdiges Fest werde. Der Verwaltungsrat wolle, dass die LNM ein vertrauenswürdiger Tourismusanbieter werde, den Mitarbeitern Respekt entgegenbringe und einen regen Austausch mit Behörden sowie Mitbewerbern habe. Arni will das Vertrauen des Bundesamtes für Verkehr wiedergewinnen. Die Zeichen stehen gut: Das Unternehmen sei gut in die Saison 2017 gestartet. Es habe mit Schulungen die Arbeitsbedingungen verbessert und in die Flotte investiert. «Wir haben ein gesundes Fundament für diesen Neustart gelegt.»

fca

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