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Der Schulkreiswechsel belastet das Budget

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«Da kommt ein teures Jahr auf uns zu», bilanzierte Beat Aeberhard, Ammann von Ulmiz, an der Gemeindeversammlung vom Mittwochabend. Die 43 anwesenden Stimmbürger der Gemeinde hatten denn auch über einen negativen Voranschlag für das kommende Jahr zu befinden. Das Budget sieht bei einem Aufwand von gut 1,5  Millionen Franken und einem Ertrag von gut 1,4  Millionen Franken ein Defizit von rund 74 000  Franken vor. Einer der Hauptgründe dafür ist der Schulkreiswechsel der Gemeinde: Nachdem dieses Jahr der Schulkreis «Abgru» der Gemeinden Ried, Gempenach und Ulmiz wegen zu wenigen Schülern auseinandergefallen war, schloss sich Ulmiz dem Schulkreis Gurmels an (die FN berichteten). «Dieser Wechsel ist ein happiger Brocken für uns», so Aeberhard. Der Aufwand für die Bildung erhöhe sich dadurch um rund 100 000  Franken. «Bei den Steuern haben wir dafür sehr vorsichtig budgetiert», relativierte der Ammann. «Es könnte also gut sein, dass das Resultat doch noch besser ausfällt als vorgesehen.»

Dorfstrasse saniert

Die Investitionsrechnung von Ulmiz weist Nettoinvestitionen von gut 816 000  Franken aus. Die wichtigsten Posten betreffen die Finanzierung des interkommunalen Feuerwehrmagazins in Gurmels und die bereits laufende Sanierung der Dorfstrasse von Ulmiz. Letztere schlägt mit rund 420 000  Franken zu Buche. «Die Sanierung ist bisher gut abgelaufen und wird sich lohnen», betonte Gemeinderat Andreas Ledermann. Bis Ende Juli 2018 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Die Bevölkerung von Ulmiz zeigte sich glücklich über diese Entwicklung und genehmigte den Voranschlag für die Laufende Rechnung und für die Investitionsrechnung jeweils einstimmig und diskussionslos. Zudem befanden die Ulmizer über Anpassungen von zwei Reglementen. Das Gemeindeschulreglement musste Ulmiz aufgrund des neuen Schulgesetzes des Kantons anpassen. Auch das Reglement über die Trinkwasserversorgung musste auf Antrag des Kantons an die neuen gesetzlichen Forderungen angepasst werden. Beide Anpassungen genehmigten die Bürger einstimmig und diskussionslos.

Nach all den Zahlen und Abstimmungen hatten die Bürgerinnen und Bürger von Ulmiz am Mittwoch auch noch etwas zu feiern: Die drei Ulmizer Jungschützen Cyrill Aerni, Fabian Meyer und Manuel Stähli waren bei der Schweizermeisterschaft in Emmen  LU als Sieger hervorgegangen. Dafür erhielten sie vom Gemeinderat ein kleines Geschenk in Form eines Gutscheins. «Ich bin begeistert», sagte Beat Aeberhard zu den drei Schweizermeistern. «Ich vergleiche das Schiessen gerne mit der Gemeindepolitik: Auch wir treffen nicht immer ins Schwarze. Doch mit viel Training wird man immer besser.»

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