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Der Sensebezirk zieht Reisende an

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Mireille Rotzetter

Die Sommerausstellung «Tourismus im Sensebezirk» im Sensler Museum hat drei Schwerpunkte: den ehemaligen Kurort und das Konzertlokal Bad Bonn, den Pilgerweg Schwarzenburg–Freiburg und das 75-Jahr-Jubiläum von Tourismus Schwarzsee-Sense. «Mit diesen drei Schwerpunkten können wir das Unter-, das Mittel- und das Oberland abdecken», erklärte Museumsleiterin Franziska Werlen vor den Medien. Zudem eigneten sich die Bereiche gut, um Geschichte und Aktualität zu verbinden. «Der Kurort Bad Bonn beispielsweise ist seit dem 15. Jahrhundert aktenkundig.» Bereits damals reisten die Menschen an den Ort, wo heute der Schiffenensee ist. «Jetzt zieht das Bad Bonn, insbesondere die Bad Bonn Kilbi, jedes Jahr Besucher aus der ganzen Schweiz und sogar aus dem Ausland an», sagte Werlen.

Dreirad und Traktat

Besucherinnen und Besucher können die touristische Seite des Senselandes anhand von Bild, Text, Objekt und Ton kennenlernen. Es gibt einerseits Texte, die Informationen zu den drei Schwerpunkten liefern. Andererseits wurden auch Zitate von Zeitzeugen ausgesucht. Diese geben Aufschluss darüber, wie die jeweiligen Gebiete im 18., 19. und 20. Jahrhundert wahrgenommen wurden.

Bilder, zum Beispiel auf Postkarten aus der Sammlung von Kanis Zbinden, entführen in die Vergangenheit von Schwarzsee und Bad Bonn. Auf einer ist zu erkennen, dass die Strasse durch Plaffeien mit Öl übergossen ist, damit bei der Durchfahrt nicht zu viel Staub aufgewirbelt wird.

Auch Objekte veranschaulichen die Entwicklung des Tourismus. Ein besonderes Exemplar ist das Traktat «Fons Aquae Bonae» aus dem 17. Jahrhundert – ein vom Freiburger Arzt Franciscus Prosper Dugo süffig geschriebener Text, der über die heilende Wirkung des Bad Bonn berichtet. Weitere Objekte sind 100-jährige Skier, die neben zweijährigen Skiern stehen, oder ein Dreirad aus dem 19. Jahrhundert. Ebenfalls ausgestellt ist ein Skibügel vom ersten Skilift in Schwarzsee, der 1948 erbaut wurde.

Stefan Aeby begleitet Film

Für die Ausstellung hat Franziska Werlen mit dem Bad Bonn, Düdingen Tourismus und Tourismus Schwarzsee-Sense zusammengearbeitet. Neben der Ausstellung gibt es auch zahlreiche Anlässe zum Thema Tourismus im Sensebezirk. So macht das Museum am 1. Juni an der Bad Bonn Kilbi Interviews mit Gästen und filmt diese. Am 8. und 9. Juni findet zudem ein Openair-Kino in Tafers statt. «Das ist sicherlich ein Höhepunkt», sagte Franziska Werlen. Am 9. Juni wird nämlich der Stummfilm «Kindergesichter» gezeigt, Jazzpianist Stefan Aeby begleitet den Film musikalisch. Ausserdem gibt es Führungen in den Düdinger Mösern und in Schwarzsee sowie einen Ausflug ins Schloss Überstorf.

Die Ausstellung ist von heute, 26. Mai, bis am 5. August offen. Das Sensler Museum ist jeweils von Donnerstag bis Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet, am 1. Juni, 6. Juli und 3. August bleibt das Museum zu.

www.senslermuseum.ch

Ein alter Bügel eines Skilifts und alte Skier zeugen von den Anfängen des Wintertourismus in Schwarzsee.Bild Charles Ellena

Jahresbericht: Die Besucherzahlen sind um 26 Prozent gestiegen

An der gestrigen Medienkonferenz informierte Beat Hayoz, Stiftungsratspräsident des Sensler Museums, über das vergangene Jahr. «Es war äusserst erfolgreich.» So stiegen die Besucherzahlen um rund 1400 Personen, was einer Steigerung von 26 Prozent entspricht. «Wir verzeichneten 6611 Eintritte.»

Die Jahresrechnung schliesst mit einem Einnahmenüberschuss von 60950 Franken, das sind 44500 Franken mehr als budgetiert. Beat Hayoz begründete dies unter anderem mit der Erhöhung des Jahresbeitrages, der Zunahme an Besucherzahlen und mit einer erhöhten Unterstützung durch die Gemeinden. «48 Prozent der Gelder erwirtschaften wir selber, das ist eine gute Zahl.»

Im April 2011 hat Franziska Werlen als Nachfolgerin von Silvia Zehnder-Jörg die Museumsleitung übernommen. Beat Hayoz freute sich zudem über eine Dauerleihgabe der Pfarrei Düdingen, bestehend aus 650 Votivgaben – Dankesbilder, die aufgrund eines Gelübdes entstanden sind.mir

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