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Der Unterhaltspflicht nachgekommen

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Alp- und Forststrasse Bühl-Reidigen in neuem Kleide

Autor: Von WALTER BUCHS

«Ich muss den Eigentümern ein Kränzlein winden. Sie haben vor drei Jahren die Wiederinstandstellung einstimmig beschlossen. Damit haben sie im wahrsten Sinne des Wortes ihre Unterhaltspflicht wahrgenommen.» Dies betont Theodor Schuwey, seit der Gründung 1978 der «Forst- und Alpweggenossenschaft Bühl-Reidigen» deren Präsident, den FN gegenüber.Er weist dabei auf die Auflagen der Subventionsgeber hin, das Werk seiner Zweckbestimmung entsprechend zu nutzen und insbesondere dieses auch sachgemäss zu unterhalten. Dazu gehöre ebenfalls eine periodische Wiederinstandstellung, die von Bund und Kanton rund zur Hälfte subventioniert wird. Zahlreich seien nämlich die Besitzer von Alpstrassen, welche die verfügbaren Mittel nicht nutzten, bis dann überhöhte Sanierungskosten anfallen.

Ausführung in zwei Etappen

Die Wiederinstandstellung der 8,3 km langen Alp- und Forststrasse Bühl- Reidigen, welche auf der Jauner Seite die Alpen und Wälder zwischen Schafberg und Bäderhorn erschliesst, ist nun in zwei Etappen durchgeführt worden. Die Arbeiten für das erste drei Kilometer lange Teilstück bis Hintermaad wurden im Frühjahr 2005 ausgeführt. Neben der Erneuerung von Wasserabläufen und Festigung von instabilen Passagen, die leicht abgesunken waren, wurde das Ganze neu geteert.Die zweite Etappe erfolgte in den vergangenen Monaten. Sie umfasste die obere, 5,3 km lange Strecke, die zum Teil aus zwei Armen besteht. Das letzte Stück wurde vor 14 Tagen geteert. Theodor Schuwey unterstreicht, dass die Meliorationsäm- ter der Kantone Freiburg und Bern sowie das eidgenössische Meliorationsamt den Eigentümern «unbürokratisch zur Seite standen». Ohne die zugesprochenen Subventionen wären die Ausgaben nicht tragbar gewesen. Von den Sanierungskosten von rund 400 000 Franken habe die öffentliche Hand etwa die Hälfte übernommen. Der Rest geht zu Lasten der Eigentümer. Dieser kann dank Beiträgen Dritter noch etwas reduziert werden.Im gleichen Sinne wird gegenwärtig auch die Bergstrasse Mosera-Grat auf der Südostseite der Gastlosen wieder in Stand gestellt. Es muss noch der letzte Kilometer dieser vor 40 Jahren erstellten Strasse geteert werden.

Interkantonales Werk

Die «Forst- und Alpweggenossenschaft Bühl-Reidigen» mit Sitz in Jaun wurde im Jahre 1978 gegründet. Der Perimeter dieses interkantonalen Werkes liegt zur Hälfte auf Freiburger und zur Hälfte im oberen Teil auf Berner Boden. Schon damals sei man sich, analog eines Ausspruchs von ETH-Professor Kuonen, bewusst gewesen: «Ohne Wege keine Pflege», kommentiert Theodor Schuwey die damalige Initiative.Die Bergstrasse, die zum Teil durch stark wässeriges und damit rutschiges Gelände verläuft, wurde dann zwischen 1979 und 1985 gebaut. Die Kosten betrugen rund 3,9 Mio. Fr.

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