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«Der Zauberlehrling»

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«Der Zauberlehrling»

Präventionsprogramm gegen Angst

Das Präventionstraining «Der Zauberlehrling» wurde im Herbst 2004 das erste Mal an der Universität Freiburg durchgeführt. Ein zweites Training für ängstliche Kinder und deren Mütter wird demnächst durchgeführt. Eine Informationsveranstaltung findet am Donnerstag, dem 14. April, am Departement für Psychologie statt.

Das Präventionsprogramm der Psychologin Nadine Hilti, welches speziell für Kinder und deren Mütter entwickelt wurde, zeigt den Kindern und Eltern, wie sie am besten mit Ängsten und Sorgen umgehen können.

Ängstliche und unsichere Kinder haben ein erhöhtes Risiko, eine Angststörung zu entwickeln, welche sich auf ihre weitere Entwicklung auswirken kann. Es kann zu Schulproblemen kommen, sie können auch andere psychische Probleme entwickeln, weil sie sich z. B. zu Hause verkriechen, weil sie grosse Angst haben in die Schule zu gehen oder mit Freunden zu spielen.

Damit solche weit reichenden Folgen verhindert werden können, sollte so früh wie möglich eingegriffen werden, sagt die Psychologin Hilti.

Ein spielerisches Programm

Das kognitiv-verhaltenstherapeutische Programm ist sehr spielerisch aufgebaut, damit die Kinder Spass am Lernen haben. Die Mütter werden in einem parallelen Programm u. a. lernen, wie sie mit den Ängsten ihrer Kinder umgehen und sie unterstützen können. Damit die Gruppen nicht zu gross werden, sind die Mütter angesprochen, obwohl die Väter ebenso einen Einfluss auf ihre Kinder haben.

Kinder von 9 bis 11 Jahren

Das Präventionsprogramm, welches zehn Wochen dauert, konnte im Herbst 2004 schon erste Erfolge verzeichnen. Der Effekt auf längere Sicht könne noch nicht beurteilt werden, da die Erhebung erst im April 2005 stattfinden wird, bemerkt Hilti. «Aus Beobachtungen und aus Mitteilungen der Kinder und Mütter wissen wir aber, dass das Programm gut akzeptiert wurde und Spass gemacht hat.» Die Mütter haben von den Erfahrungen zu Hause berichtet, dass sich die Kinder wieder mehr zugetraut hätten.

Die Antworten der Kinder in den Fragebogen, welche eine Woche nach dem Training ausgefüllt wurden, zeigen u. a., dass die Kinder optimalere/
günstigere Bewältigungsstrategien anwenden, wenn sie in eine Situation kommen, welche in ihnen Stress oder Angst auslöst. Mit dem Weiterüben der Kinder und Mütter nach dem Training sollte eine Stabilisierung des Effektes erreicht werden.
Kinder im Alter von 9 bis 11 Jahren, welche ein wenig ängstlicher sind als Kinder im gleichen Alter und welche sich ein wenig mehr Sorgen machen, sind in diesem Training angesprochen.

il

Informationsveranstaltung für Eltern: Donnerstag 14. April 2005, um 19.30 Uhr am Departement für Psychologie der Universität Freiburg, rue Faucigny 2 (Perolles).
Anmeldung erwünscht: praevention@gmx.ch oder Tel. 026 300 76 61 (Nadine Hilti).

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