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Der Zürich-Paradeplatz-Effekt

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Das «Ferienspiel Murten und Umgebung»: Jeder Spieler erhält ein Startkapital, er kann würfeln, seine Figuren vorrücken, und, wenn er auf einem bestimmten Feld ist, die entsprechende Karte kaufen. Hat man mehrere Karten derselben Farbe beisammen, wird es für die darauf landenden Mitspieler teurer.

Zuerst müssen alle kleinen Felder gekauft sein, dann kommen die grossen dran. Spieler können Karten untereinander abtauschen, und wer in Geldnöte kommt, der kann die Bank belehnen oder Karten wieder verkaufen. Von der Bank gibt es einen Kredit von bis zu 40000 Franken. Gewinner ist, wer nach zwei Spielstunden am finanzkräftigsten ist.
Vieles ist beim «Ferienspiel Murten und Umgebung» so wie beim «Monopoly». Es gibt einige Vereinfachungen, es gibt «beschleunigte Spielweisen», und Schluss ist nicht unbedingt erst, wenn bis auf einen alle Spieler Bankrott sind.
Dennoch ist «Monopoly» natürlich Vorbild gewesen für das Verlagshaus «Engeli & Partner» in Horn. «Es gibt 120 Versionen Monopoly auf der ganzen Welt, da haben wir uns gedacht, dass man doch auch in der Schweiz mehrere Versionen bringen könnte», erklärt Ivo Ganz, Werbeverantwortlicher der Firma.
Begonnen mit der Idee hat das Haus vor 15 Jahren; mittlerweile gibt es 150 solcher Spiele in der ganzen Schweiz. Häufig sind es Tourismuszentren, manchmal ganz normale Gemeinden, manchmal Gewerbeverbände oder auch Kantone, die, wie jetzt Murten und Umgebung, thematisiert werden.
Im Einzugsgebiet der FN gibt es das «regionale Monopoly» für Schwarzsee, Schwarzenburg, Laupen und nun eben Murten.
Mittlerweile hat das Spiel einen derart bekannten Ruf, dass der Verlag meist von Interessenten kontaktiert wird. Sehr aktiv ist der Verlag aber im Akquirieren der Inserate. Im Aussendienst sind 16 Leute damit betraut. Dementsprechend kommen die meisten Einnahmen von «Engeli & Partner» auch aus den Inseraten der beteiligten Firmen. Der Verkaufspreis dagegen decke ungefähr die Unkosten.
Wie der Werbeverantwortliche Ivo Ganz ausführt, sei diese Art der Werbung aber sehr attraktiv. Wenn man nur bedenke, wie viele Leute dank «Monopoly» den Zürcher Paradeplatz kennen oder wissen, wie man «La Chaux-de-Fonds» schreibt, so könne man sich gut ausrechnen, wie stark die Namen der Firmen auf dem «Ferienspiel Murten und Umgebung» eingeprägt werden.
Das Ferienspiel wird mittlerweile auch in Deutschland und Österreich und im welschen Raum realisiert. Die Spielregeln jedenfalls lassen eine weitere Expansion offen: Es gibt sie auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.

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