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Deutlich weniger Lawinenopfer als in den vergangenen 20 Jahren

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Im Winter 2021/2022 hat es weniger Lawinenopfer und Schadenlawinen als im Durchschnitt der letzten 20 Jahre gegeben. Bis zum 11. April starben 12 Personen in Lawinen, wie das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) am Dienstag mitteilte.

Die langen Trockenphasen, aber auch intensive Winterstürme und Regen bis in hohe Lagen hätten die Lawinensituation geprägt. Die meisten Lawinenunfälle seien im Zusammenhang mit dem schwachen Altschnee gestanden, stellt das SLF fest.

Bis am 11. April wurden 145 Lawinen mit Personen- und Sachschäden gemeldet. Die Anzahl der Personenlawinen lag mit 116 deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt von 131.

Alle 12 Opfer von Lawinen waren im Winter 2021/2022 Wintersportler, die sich im ungesicherten Gelände aufhielten. Sieben Personen waren auf Touren unterwegs, fünf auf Variantenabfahrten.

Schneearmer Winter

Im Winter 2021/2022 ist nach Angaben des SLF im Süden und in tiefen Lagen im Norden extrem wenig Schnee gefallen. In der Höhe im Norden war die Schneelage über den ganzen Winter gesehen dank der ergiebigen Dezember- und Februarschneefälle nur leicht unterdurchschnittlich.

An einigen langjährigen Messstationen im Tessin und in Südbünden lag noch nie so wenig Schnee wie im vergangenen Winter. Der Winter habe zwar vielversprechend begonnen. Gebietsweise habe es im November sogar etwas früher als üblich geschneit, schreibt das SLF.

Mit Schneefällen Anfang Dezember sei die Lawinensituation erstmals verbreitet sehr kritisch gewesen. Ende Dezember habe Starkregen teils bis auf 2800 m zu vielen spontanen, teils sehr grossen nassen Lawinen geführt, so das SLF. In der Folge habe sich die Schneedecke markant stabilisiert und im sehr trockenen und sonnigen Januar sei die Lawinensituation verbreitet recht günstig gewesen.

Mehrere Winterstürme führten im Februar zu einer anhaltend kritischen Lawinensituation, in den inneralpinen Gebieten sogar bis Ende Februar. Der März sei wiederum sehr trocken und die Lawinensituation recht günstig gewesen. Nach einem Saharastaub-Ereignis Mitte März war laut SLF die Lawinengefahr zunehmend vom Tagesgang geprägt, mit nassen Lawinen im Tagesverlauf.

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