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Die Autobahn im Seebezirk alsVerkehrsachse durch die Jahrtausende

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Autor: Marc Kipfer

Zwischen Kerzers und Courgevaux, auf dem heutigen Trassee der Autobahn A 1, wurden ab 1975 rund 30 archäologische Fundplätze aufgedeckt und 20 davon genauer untersucht. Eine Auswahl dieser Fundplätze wird ab dem kommenden Sonntag im Museum Murten präsentiert.

Leben unter wechselnden Bedingungen

Die Ausstellung spannt den Bogen von mittelsteinzeitlichen Lagerplätzen der letzten Jäger und Sammlerinnen bis hin zu einem frühmittelalterlichen Gräberfeld. Die chronologisch angeordneten Funde machen deutlich, dass im Seebezirk seit vielen Jahrtausenden Menschen unter wechselnden Bedingungen gelebt haben. So zeigen etwa die Funde aus der Zeit des Römischen Reiches einen starken Einfluss Aventicums, der damaligen Hauptstadt der Helvetier.

Nur ein Bruchteil aller Funde ausgestellt

Die Museumsleiterin Susanne Ritter-Lutz hat für die Ausstellung eng mit dem Kantonalen Amt für Archäologie zusammengearbeitet. «Hier im Museum sind nur rund 0,01 Prozent aller Fundstücke zu bewundern», erklärte der Freiburger Kantonsarchäologe Claus Wolf am Donnerstag So lägen zum Beispiel mehrere zehntausend gefundene Keramikscherben in einem Depot.

An drei Donnerstagen (28. August, 25. September, 16. Oktober) finden jeweils um 18.30 Uhr Vorträge zur Archäologie im Murtenbiet statt. Zudem ist ein Begleitband zur Ausstellung herausgegeben worden.

Bereits nächsten Montag, 16. Juni, zwischen 17.30 und 18.30 Uhr, erhalten interessierte Lehrpersonen eine Einführung in die Ausstellung.

Museum Murten, Ryf 4, Öffnungszeiten: Di.-Sa. 14 bis 17 Uhr, So 10 bis 17 Uhr.Die Ausstellung dauert bis zum 2. November. www.museummurten.ch

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