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Die Bewältigung der Corona-Krise kostete Kantonsärztinnen den Job

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«Die Kantonsärztinnen einerseits und die Gesundheitsdirektion und das Kantonale Führungsorgan andrerseits hatten nicht die gleiche Vision in Bezug auf die kantonsärztliche Führung im Kontext der Covid-19-Gesundheitskrise.» So begründet der Staatsrat auf eine Anfrage aus dem Grossen Rat die Freistellung der beiden Kantonsärztinnen im Job-Sharing, Barbara Grütz­macher und Stéphanie Boichat Burdy, Ende Mai. Die Grossräte Nicolas Kolly (SVP, Essert), Jean-Daniel Schumacher (FDP, Bürglen) und Adrian Brügger (SVP, Düdingen) hatten sich mehr Informationen über die Trennung gewünscht.

Wie der Staatsrat schreibt, habe diese unterschiedliche Vision dazu geführt, dass statt der beiden Kantonsärztinnen der Vorsteher des Amts für Gesundheit, der frühere stellvertretende Kantonsarzt Thomas Plattner, am 13.  März anstelle der beiden Frauen an die Spitze des sanitätsdienstlichen Führungsorgans berufen wurde. Die Kantonsärztinnen hätten ihrerseits an operativen medizinischen Themen gearbeitet und sich an Projekten wie dem Testing und Tracing beteiligt.

Die Vorbereitung auf zukünftige Szenarien und die Entwicklung der Situation hätten eine rasche Entscheidung verlangt, damit man sich dem chronischen Charakter der Krise und einer möglichen zweiten Welle stellen konnte.

Der Staatsrat betont auch, dass Plattner dafür von seiner Rolle als Vorsteher des Gesundheitsamts entbunden wurde und die Direktion dies intern aufgefangen habe.

Plattner sei zum Kantonsarzt ad interim ernannt worden, da das Amt beim chronischen Krisenmanagement und einer möglichen neuen Welle eine zentrale Rolle spiele. «Eine solche Organisation gab es noch nie, und sie kann nur vorübergehend sein.» Wie aus der Antwort hervorgeht, hätten die beiden Kantonsärztinnen dem geforderten Profil entsprochen, was auch das Bundesamt für Gesundheit versichert habe. Grützmacher weist einen Doktor in Medizin und Biologie auf und hat Erfahrung in der medizinischen Beurteilung und Regulierung. Boichat Burdy brachte ein CAS in Gesundheitsmanagement und Erfahrung in der Leitung komplexer Projekte mit. Als stellvertretende Kantonsärztinnen hätten sie an der Pandemieplanung des Kantons mitgearbeitet und an Aktivitäten des Führungsorgans mitgewirkt. Für den Staatsrat habe das Jobsharing kein Problem dargestellt. Es biete die Möglichkeit, Erfahrungen, Kompetenzen und Standpunkte auszutauschen.

Der Staatsrat schreibt aber auch, dass damals keine andere Bewerbung als jene von Grützmacher und Boichat Burdy eingegangen sei. Jetzt aber würden mehrere interessante Bewerbungen vorliegen.

uh

 

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