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Die Debatte der SP über Fusion verärgert die Freisinnigen

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Freiburg/Villars-sur-Glâne Die Einladung zur Hauptversammlung der SP am 24. Juni in der Stadt Freiburg tönt unspektakulär: Protokoll der letzten Versammlung, Berichte, Finanzen, Wahl in den Vorstand, Diverses. Erst nach der Versammlung wirds spannend: Die Freiburger Sozialdemokraten wollen zusammen mit den Genossen aus Villars-sur-Glâne diskutieren, was eine Fusion den beiden Gemeinden bringen könnte. Die Zeitung Le Temps hat darum in ihrer gestrigen Ausgabe die Syndics der beiden Gemeinden befragt. Pierre-Alain Clément aus Freiburg und Erika Schnyder aus Villars-sur-Glâne sprechen sich für die Fusion aus – weil die beiden Gemeinden mit ähnlichen Problemen konfrontiert seien. Sie sprachen auch davon, dass die Steuern in Villars-sur-Glâne in einem ersten Schritt wohl steigen würden.

Dies goutieren die Freisinnigen in Villars-sur-Glâne gar nicht. In einer geharnischten Mitteilung schreiben sie, dass eine Fusion Einsparungen bringen müsse; eine Steuererhöhung sei inakzeptabel. Gegenüber den FN sagte Julien Chavaz, Fraktionspräsident der FDP, er verstehe nicht, warum die SP «hinter dem Rücken aller anderen Parteien» über eine Fusion berate. Alle Ortsparteien in Villars-sur-Glâne seien für eine Fusion; «da wäre es doch angebracht, dass sich alle an einen Tisch setzen und das Projekt zusammen angehen», sagt Chavaz. Gerade von der Gemeindepräsidentin erwarte er, dass sie mit offenen Karten spiele und alle Kräfte vereine.

«Reine Grundsatzdebatte»

Schnyder versteht den Ärger der FDP: «Wir werden eine reine Grundsatzdebatte unter Genossen führen», sagt sie beruhigend. Das Gespräch sei nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, sondern dazu da, um alle Mitglieder zu informieren und anzuhören – «wie wir das immer machen». Sie spreche sich schon lange für eine Fusion aus, wolle aber nicht zu schnell vorangehen. «Erst verwirklichen wir die Agglomeration, dann erst machen wir uns an die Fusion.» njb

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