Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Die eigene Basis stärken

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die eigene Basis stärken

Besuch im Haus der Gesundheit in Plasselb

Seit drei Jahren empfängt das Haus der Gesundheit in Neuhaus Menschen in Lebenskrisen zum Krafttanken, Gesundwerden und zur persönlichen Neuorientierung. Das Betreuungsteam gibt am Samstag Einblick in seine Arbeit.

Von IMELDA RUFFIEUX

Als das Haus der Gesundheit vor rund drei Jahren seine Tätigkeit aufnahm, konnte eine lange bestehende Lücke gefüllt werden. Für Menschen in Krisensituationen, z.B. bei Trennung und Scheidung, im Trauerprozess, nach Krankheit oder Spitalaufenthalt, fehlte ein Angebot. Weder von Spitälern, Spezialkliniken noch Heimen konnte diese Aufgabe wahrgenommen werden.

Das Haus, das sich an idyllischer Lage in Neuhaus bei Plasselb befindet, stellt acht Plätze (Einzel- oder Zweierzimmer) zur Verfügung, für Deutsch- und Französischsprachige aus dem Kanton Freiburg, aber auch für alle anderen Interessierten. Das Betreuerteam umfasst fünf Personen. Einmal in der Woche ist ein Psychiater/Psychotherapeut im Haus. Ausserdem arbeitet das Haus mit einem Arzt zusammen für medizinische Notfälle.

Betreute Besucher und Gäste

Betreute Besucher (akute Krisen oder Rehabilitation) bleiben in der Regel zwischen zehn Tagen und drei Wochen im Haus, wobei sie nach einem Tagesplan und einem Aufenthaltsziel leben, die beim Eintritt festgelegt werden. Zusätzlich kann der Klient aus einer Palette von Therapien auswählen: z.B. Fussreflexzonenmassage, Homöopathie, Kunst- und Musiktherapie, Polarity, Rücken-, Ganzkörper- oder Hawaiische Massage, Atemtherapie usw.

Von diesen Angeboten können auch die Gäste profitieren, die aus präventiven und gesundheitsfördernden Gründen das Haus der Gesundheit besuchen und zwischen drei bis zehn Tage bleiben. Die Institution nimmt auch Tagesaufenthalter auf – meist als Abschluss eines vorangehenden Aufenthaltes.

758 Übernachtungen

Das Bedürfnis nach einem Ort, um sich zum Gesundwerden zurückzuziehen, sich therapeutisch helfen zu lassen oder sich auch zur Vorsorge und Gesunderhaltung eine Auszeit zu gönnen, ist gross. Allein im letzten Jahr hat das Haus der Gesundheit insgesamt 758 Übernachtungen registriert: 390 von Personen mit akuten Krisen, 32 von Menschen in Rehabilitation, 91 zur Gesundheitsförderung und 245 für Präventivzwecke.

Das Haus bietet auch ganzjährlich Sonderangebote (z.B. über die Festtage) an. Eines davon – für Kurzentschlossene – ist eine Ferienwoche vom 4. bis 11. Juli mit persönlicher Behandlungsauswahl zum Verwöhnen.

Am häufigsten kommen Menschen mit Erschöpfungszuständen, Depressionen ins Haus oder solche, die nach einem bestimmten Lebensabschnitt eine Neuorientierung suchen. Durch ein Kontaktnetz mit lokalen Ärzten, Therapeuten, Spitälern und anderen Institutionen werden Klienten ans Haus der Gesundheit verwiesen.

Ganzheitliche Begleitung

Die Gäste schätzen die ganzheitliche Begleitung, die das Haus bieten kann. Der Gast oder Klient wird als vollwertige Person wahrgenommen. Er muss aber auch den Willen für eine Änderung, einen Wendepunkt mit sich bringen. Seine Eigenverantwortung und seine Ressourcen werden gestärkt, wie Helen Tschopp, stellvertretende Hausleiterin und Betreuerin, ausführt.

Die Ganzheitlichkeit umfasst auch die Hausleitung: Administration, Hausführung, Küche und Betreuung gehen Hand in Hand. «Es ist ein wenig wie in einer Familie, wo man gegenseitig voneinander profitieren kann», erklärt die Betreuerin. Dabei werde aber – je nach Wunsch der Betreuten – die individuelle Begleitung gewährleistet.

Die meisten der angebotenen Therapien sind von den Krankenkassen (mit Zusatzversicherung) anerkannt. Die Finanzen sind für den Trägerverein mit seinen rund 250 aktiven und passiven Mitgliedern ein Dauerthema. Der Kanton Freiburg unterstützt die Institution via Loterie Romande. Auch einige Gemeinden und Pfarreien sprechen Beiträge, dazu kommen Spenden von Privaten und Sammlungen.
Tag der offenen Tür

Am Samstag, 3. Juli, gibt das Betreuerteam des Hauses der Gesundheit Einblick in das Therapieangebot. In Form von Workshops werden Kunsttherapie, Trauer- und Lebensbegleitung (10 bis 11.15 Uhr), Ergotherapie, Naturheilkunde, Akupunktmassage, Schröpfen, Homöopathie (11.30 bis 13 Uhr), Polarity, Neue Homöopathie, Hawaianische Massage, La Stone-Massage (13.30 bis 14.45 Uhr) und Craniosacraltherapie, Fussreflexzonen- und Ganzkörpermassage sowie Traditionelle chinesische Medizin TCM (15 bis 16.15 Uhr) gezeigt.

Da es keine Parkplätze beim Haus hat, ist ein Shuttlebus organisiert: ab dem Fussballplatz Entenmoos Rechthalten (morgens), ab der Schule Guglera (nachmittags) und ab dem Schulhausplatz Plasselb (ganztags), jeweils ab 9.45 Uhr. im

Kontakt: Haus der Gesundheit: 026 419 09 90 oder www.hdg.ch

Mehr zum Thema