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Die Erfolgsgeschichte geht weiter

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Durchwegs zufriedene Gesichter waren bei den Verantwortlichen der fünf Deutschfreiburger Raiffeisenbanken zu sehen, als sie gestern in Murten das Jahresergebnis 2018 präsentierten. «Ja, wir haben ein ganz gutes Jahr hinter uns», sagte Aldo Greca, Leiter der Raiffeisenbank Sense Oberland und neuer Verbands­präsident. Er hat die Nachfolge von Thomas Rauber angetreten, der seinerseits in den Verwaltungsrat von Raiffeisen Schweiz gewählt worden ist. Und der neue Verbandspressesprecher Markus Schaller, Leiter der Raiffeisenbank Freiburg Ost, konnte dies bestätigen. Die beiden waren sich einig: «Nein, die Geschichten um den früheren CEO von Raiffeisen Schweiz, Pierin Vincenz, haben das Vertrauen in die Deutschfreiburger Raiffeisenbanken nicht erschüttert. Unsere Kunden wissen zu unterscheiden, was bei Raiffeisen Schweiz in St. Gallen geschehen ist und was die 250 einzelnen Raiffeisenbanken zu leisten vermögen», sagten sie. Vor allem in der Westschweiz würden die Raiffeisenbanken kaum darauf angesprochen, dies vielleicht im Gegensatz zu jenen in der Ostschweiz.

Geringere Zinsmargen

Sorgen bereiten den Verantwortlichen eher die Zinsmargen auf Ausleihungen, dem Hauptgeschäft der Raiffeisenbanken, die innert fünf Jahren auf mittlerweile 1,1 Prozent gesunken sind. Dennoch blicken die fünf Deutschfreiburger Banken optimistisch in die Zukunft. Nach den Worten von Markus Schaller und Aldo Greca wird sich das Wachstum etwa bei 3  Prozent pro Jahr einpendeln. «Eine Immobilienblase ist in Deutschfreiburg nicht zu erwarten», betonte Schaller, auch wenn ihm bewusst sei, dass die Bautätigkeit in Deutsch­freiburg, auch wegen des neuen Raumplanungsgesetzes, nicht so stark weitergehen werde wie in der Vergangenheit. Greca wies dabei auf regionale Unterschiede hin. «Vor allem im Sense-Oberland haben wir einen Nachholbedarf», sagte er gegenüber den FN.

Stolz auf Sozialbilanz

Das gute Ergebnis wirkt sich auch positiv auf die Sozial­bilanz der fünf Banken aus: So sind sie stolz darauf, dass sie im vergangenen Jahr insgesamt 5,75 Millionen Franken an Steuern an Bund, Kanton und die Gemeinden bezahlt haben. Das sind 700 000 Franken mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Mitarbeitenden ging zwar um fünf Einheiten auf 235 zurück, dafür stieg jene der Genossenschafter um 153 Mitglieder auf 51 576 an.

Rentner dürfen beruhigt sein

Als systemrelevante Bank muss Raiffeisen immer mehr den Anforderungen der Finanzmarkt-Aufsicht Finma genügen. Keine Sorgen müssen sich dabei etwa die Rentnerinnen und Rentner machen, die ihre Festhypothek erneuern wollen. «Sie haben bereits bewiesen, dass sie ihren Verpflichtungen nachkommen können», hielt Schaller dazu fest. Deshalb könnten sie sich gewiss sein, dass ihre Hypothek erneuert wird, zumal die Zinssätze heute so tief seien. Anders sieht es bei Rentnern aus, die erstmals eine Hypothek aufnehmen. «Dann müssen auch sie nachweisen können, dass sie 6  Prozent ihrer Hypothek mit einem Drittel ihres Einkommens finanzieren können», erklärt Greca.

«Die fünf Raiffeisenbanken Deutschfreiburgs geniessen nach wie vor das Vertrauen der Bevölkerung.»

Aldo Greca

Präsident der Deutschfreiburger Raiffeisenbanken

Zahlen und Fakten

Raiffeisenbank See-Lac gut unterwegs

Die Raiffeisenbanken Deutschfreiburgs sind weiterhin erfolgreich. Dies gilt auch für die Bank See-Lac, in welcher gestern die Bilanzpressekonferenz stattfand. Sie hat im Jahre 2018 eine Bilanzsumme von rund 760 Millionen Franken erzielt, was einem Wachstum von 2,36  Prozent entspricht. Wie Bankleiter Patrick Müller sagte, ist sie mit diesem Wachstum und einem Gewinn von fast 0,6  Millionen Franken gut unterwegs. Er freute sich darüber, dass die im März 2018 eröffnete Beraterbank ohne Bargeld in Kerzers gut angelaufen ist. Und er gab sich überzeugt, dass sich die Investition ins Bahnhof-Buffet in Courtepin lohnen werde. Die Bank hat dieses Gebäude gekauft und will dort nach einem Umbau einziehen.

az

 

 

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