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Die Faust im Sack der Aktionäre

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Brief an die FN

Die Faust im Sack der Aktionäre

Wegen der prekären finanziellen Lage der HC Freiburg/Gottéron AG durfte man am vergangenen 18. Oktober eine explosive Generalversammlung erwarten. Im Vorfeld war ja der Verwaltungsrat zum Teil massiv kritisiert worden.Dem Nettoverlust der vergangenen Saison von rund zwei Mio. Franken und der Gesamtschuld von 3,2 Mio. Franken wurden aber sage und schreibe wortlos zugestimmt. Man mag die ehrenamtliche Arbeit des VR wohl honorieren und schätzen, aber der VR hat nach meiner Ansicht seine Pflicht nicht erfüllt.Warum stellte niemand die Frage, wie der ehemalige Direktor Roland von Mentlen die Clubkasse belastet? Zudem hatte die Verpflichtung von 17 (!) Ausländern im Verlauf der vergangenen Saison ihren Preis, den der Club gar nicht bezahlen konnte. Roland von Mentlen hat in seinem Amt in Freiburg bis zuletzt walten können, wie er wollte. Es brauchte massiven Druck der Fans und der Sponsoren den «Herrscher» endlich zu entlassen.Dass an der GV der Präsident dem ehemaligen Interims-Direktor vorwirft, die Leistungen nicht zufriedenstellend erbracht zu haben, ist keine professionelle Art, sich der Verantwortung zu stellen. Die Aussage des Clubpräsidenten Laurent Schneuwly, die effektiven Defizitzahlen seien nicht richtig kommuniziert worden, soll zuerst belegt werden.Nach dieser Finanzmisere ist die Bestätigung des Verwaltungsrates unglaublich. Wären die kritischen Stimmen, die in den Durchgängen der Eishalle und im Wirtshaus zu hören sind, an der GV deponiert worden, so hätten die Verwaltungsräte mit hängenden Köpfen und nicht lächelnd den Saal verlassen. Als Honorierung bekam der Verwaltungsrat stattdessen noch einen tollen Applaus. Na Bravo!Auf dem Eisfeld brauchen wir kämpferische Spieler mit Herz. Sind alle Grossaktionäre mit Herz dabei? Die treusten Sponsoren sind die Fans. Leider werden sie seit der Umwandlung Gottérons in eine AG nicht mehr so wahrgenommen. Ich hoffe, dass die Aktionäre an der ausserordentlichen GV nicht nur mit einer anderen Krawatte teilnehmen, sondern sich bewusst werden, dass ihr Mitspracherecht für den Club lebenswichtig ist. Die Fans leiden unter der Misere von Gottéron. Wenn sie fernbleiben, müssen demnächst die Grossaktionäre von den VIP-Logen auf die Stehrampe mit Gesängen, Fahnen und Tifos für Stimmung beitragen. André Schultheiss, Präsident Fanclub Sense HCFG, Bern

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