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Die Galerie Plexus ist umgezogen und zeigt Werke von Cuno Amiet

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Autor: Carole Schneuwly

Während andere Galerien ihrem Standort jahrzehntelang treu bleiben und so in einer Strasse oder einem Quartier zur Institution werden, ist die Galerie Plexus ständig in Bewegung: 2006 im Freiburger Auquartier gegründet, zog sie zwei Jahre später in die Niklaus-von-Flüe-Gasse, wo diesen Frühling die letzte Ausstellung stattfand. Jetzt hat Inhaber Bernard Chassot die Galerie an einer neuen Adresse wiedereröffnet: im Erdgeschoss des ehemaligen Cosmital-Gebäudes in Marly.

Montreux und Marly

Er sei glücklich, diese Lösung gefunden zu haben, so Chassot. Zwar hat er sich in der Zwischenzeit, ebenfalls unter dem Namen Plexus, auch in Montreux etabliert: in der Villa Murillo in Clarens und ab dieser Woche im Hotel Hélvetie. Trotzdem habe er Freiburg nicht ganz verlassen wollen: «Hier sind meine Wurzeln, und hier habe ich meine Galeristentätigkeit angefangen», erklärt der frühere Antiquitätenhändler.

Obwohl er die Veränderung mag und gerne Neues anfängt, hofft er, nun in Marly zur Ruhe zu kommen: Mit den neuen Besitzern des Gebäudes habe er jedenfalls einen Zehn-Jahres-Vertrag abgeschlossen.

Porträts und Miniaturen

In den neuen Räumen hat die Galerie zwar etwas weniger Platz als zuvor, dafür kann Chassot die grosse Wiese hinter dem Haus für Skulpturenausstellungen unter freiem Himmel nutzen. Bis es so weit ist, müssen allerdings noch einige Gärtnerarbeiten erledigt werden – und der Galerist konzentriert sich für die Eröffnungsausstellung auf die Innenräume.

Und da hält er sich nicht mit kleinen Namen auf: Zu sehen sind über 50 Werke des Schweizer Malers Cuno Amiet, der vor fast genau 50 Jahren, am 6. Juli 1961, im Alter von 93 Jahren verstorben ist. Alle ausgestellten Arbeiten stammen aus der umfangreichen Privatsammlung des Berner Unternehmers und Schriftstellers François Loeb. Dieser hatte Bernard Chassot bereits im Januar eine grosse Alfred-Hofkunst-Ausstellung ermöglicht.

Die Amiet-Ausstellung in Marly umfasst die gesamte Schaffenszeit des Künstlers, der bis ins hohe Alter schöpferisch aktiv war. Sie zeigt Porträts in Öl und verschiedene Miniaturen. Unter den Porträts befinden sich so bekannte Werke wie das Selbstporträt «Amiet und Stockhorn» (1932) oder «Änneli» (1938). Unter den Miniaturen finden sich viele Aquarelle, die Amiet ab dem Beginn des 20. Jahrhunderts bis kurz vor seinem Tod schuf. Ein eigener Teil der Ausstellung widmet sich einer Serie von Lithografien.

Künstlerin aus Chur

Parallel zu den Werken von Cuno Amiet zeigt Chassot Arbeiten der 46-jährigen Künstlerin Piroska Szönye aus Chur. Auf die schweizerisch-ungarische Doppelbürgerin stiess der Galerist ebenfalls über François Loeb: Dieser ist ein Bewunderer von Szönyes Arbeit und besitzt mehrere ihrer Werke. In Marly zeigt Szönye rund 50 Ölgemälde in kleinen und grossen Formaten. Meist in Grau- und Schwarztönen, lässt sie filigrane Schattenwesen und Traumwirklichkeiten entstehen und erzählt in ihrer eigenen Sprache Geschichten über das menschliche Sein.

Bernard Chassot will in der Galerie Plexus in Marly auch künftig vor allem Doppelausstellungen zeigen. Dabei sollen regelmässig Künstlerinnen und Künstler aus dem Kanton Freiburg zum Zug kommen.

Galerie Plexus, Route de Chésalles 21, Marly. Bis zum 13. August. Mi. bis Fr. 14 bis 18 Uhr, Sa. 10 bis 12 und 14 bis 18 Uhr. Telefon 0263215435.

Das Selbstporträt von Cuno Amiet (links) begrüsst die Besucherinnen und Besucher beim Betreten der Galerie.Bild Aldo Ellena

Kurse: Porzellanmalerei auch in Marly

Schon am alten Standort fanden in der Galerie Plexus regelmässig Kurse in Porzellan- und Glasmalerei statt, geleitet von der Freiburger Künstlerin Anne Burri-Descloux. Diese bietet ihre Kurse in Marly weiterhin an, in einem Raum der neuen Galerie. Parallel dazu zeigt sie in einer Ecke der Galerie eine Auswahl ihrer eigenen Arbeiten. Der nächste Kurs findet im September statt. cs

Informationen und Anmeldung direkt bei Anne Burri-Descloux: Telefon 07938634 45.

 

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