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Die Gegner verdienen einen Denkzettel

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1947 hat das Schweizervolk die Einführung der AHV beschlossen, dies mit einer deutlichen Mehrheit. Als einziger Kanton hat Obwalden die Vorlage abgelehnt. Erzkonservative Kreise und Wirtschaftsverbände haben die Vorlage erfolglos bekämpft. Der Kanton Freiburg hatte damals nur sehr knapp Ja gesagt, weil der Sensebezirk damals den Argumenten der Gegner gefolgt ist und massiv Nein sagte. Vor einigen Jahren sagte mir ein Onkel, der 1947 stimmberechtigt war: «Wie waren wir doch damals dumm, dass wir den Gegnern geglaubt haben und Nein stimmten; wie sollte ich heute ohne die AHV leben!» Heute, vor einer erneuten wichtigen Abstimmung zur Rentenreform, erinnere ich mich gerne an meinen Onkel und hoffe, dass wir im Sensebezirk nicht nochmals den Gegnern auf den Leim kriechen! Der Bundesrat hat immer wieder zu Recht betont, dass an unserem bewährten Sozialversicherungssystem grundsätzlich festgehalten werde, dass dieses aber durch Revisionen regelmässig an die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen anzupassen sei. Mit der «Altersvorsorge 2020» liegt eine ausgewogene Vorlage auf dem Tisch. Die darin vorgesehenen Massnahmen kosten natürlich etwas und verlangen einige verkraftbare Opfer. Insgesamt müssen alle etwas geben, alle können aber auch profitieren – ausser die Reichen und die Superreichen, die den Sozialstaat nicht brauchen und ihn bei jeder Gelegenheit auch bekämpfen. Es sind die gleichen Kreise aus der Politik und der Wirtschaft, die schon 1947 gegen die AHV Sturm liefen. Das unsolidarische und egoistische Handeln der Gegner dieser Vorlage stimmt mich traurig. Diese Kreise verdienen am 24. September einen Denkzettel. Deshalb stimme ich zweimal Ja.

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