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Die Gemeinde Kleinbösingen muss unerwartet Schuldzinsen bezahlen  

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Die Gemeindeversammlung von Kleinbösingen genehmigt zwei Kreditanträge für den Schulstandort Gurmels. Zu Reden gab die Zinspolitik des Kantons.

Gemeindepräsident Pascal Udry präsentierte an der Gemeindeversammlung die Jahresrechnung 2021. Die laufende Rechnung schloss per Ende 2021 mit einem Aufwandüberschuss von 62’072 Franken. Udry führte einige Gründe auf, die dieses Ergebnis beeinflusst haben. So sei die Gemeinde Ende des Jahres im Verzug gewesen mit dem Ausgleich des Kontokorrents beim Staat. Für diese kurzfristigen Schulden seien der Gemeinde Zinsen von rund 12’000 Franken verrechnet worden. Die Gründe für das Vorgehen des Staates sind für Udry nicht klar, wie er gegenüber den FN erklärte: «2019 und 2020 war das Konto ebenfalls im Minus, damals waren aber keine Zinsen erhoben worden.» Er hat bei den Kantonsbehörden interveniert und will wissen, ob diese Zinsverrechnung ohne Vorankündigung eine rechtliche Basis hat.

Weil die Aufgaben der Bauverwaltung zu aufwendig und zu komplex für den Gemeinderat geworden sind, wurde dieser Bereich ausgelagert und an externe Fachleute vergeben. Das Honorar dafür sowie weitere Mehrauslagen in der Verwaltung und im Bereich Gesundheit/Soziale Wohlfahrt oder ausstehende Steuereinnahmen sind weitere Gründe für den Aufwandüberschuss. Die Investitionsrechnung 2021 schliesst mit einem Aufwand von 224’000 Franken und einem Ertrag von 81’800 Franken. Anlass zu Diskussionen gab es nicht: Die Jahresrechnung 2021 wurde von den 34 Stimmberechtigten genehmigt.

Schule braucht mehr Platz

Zur Abstimmung kamen auch zwei Kreditanträge. Ein Kredit über 136’000 Franken ist für eine Schulraumerweiterung in Form von Modulcontainern an der Schlösslistrasse 3 in Gurmels nötig. Durch den Bevölkerungszuwachs braucht die Schule in Gurmels mehr Platz; bereits ab dem nächsten Schuljahr fehlt ein Klassenzimmer. Da die Gemeinde Ulmiz, die zum selben Schulkreis wie Kleinbösingen und Gurmels gehört, derzeit eine Fusion mit Murten oder Gurmels abklärt, ist die zukünftige Situation an der Schule in Gurmels offen. «Im Falle einer Fusion mit Murten würden die Schulkinder aus Ulmiz künftig dort zur Schule gehen und nicht mehr in Gurmels», sagte Gemeinderat Beat Plüss. «Diese Unsicherheit macht es uns schwierig, für die Zukunft zu planen.» Deshalb habe man sich für eine vorübergehende Lösung in Form von Modulcontainern entschieden. Diese können von der Gemeinde Courtepin übernommen werden.

Der zweite Kreditantrag betraf den Heizungsersatz, ebenfalls beim Schulstandort Gurmels. Die Holzschnitzelheizung im Primarschulhaus und die Ölheizung in der Orientierungsschule sind in die Jahre gekommen und müssen saniert werden. Deshalb hat man sich für einen Ersatz entschieden: eine Holzschnitzelheizung mit thermischer oder fotovoltaischer Solaranlage. Der Anteil der Gemeinde Kleinbösingen an den entsprechenden Investitionen beträgt rund 71’000 Franken. Beide Kreditanträge wurden von den Stimmberechtigten genehmigt.

Status quo bei Beleuchtung

Gemeinderat Carmine Carosella informierte die Anwesenden über die Ergebnisse einer Bevölkerungsumfrage zur öffentlichen Beleuchtung. Eine Anfrage aus der Bevölkerung hatte eine Reduktion oder eine teilweise Abschaltung verlangt, um dem Insektensterben Einhalt zu gebieten. Carosella zeigte auf, dass die Strassenbeleuchtung in Kleinbösingen bereits zu einem grossen Teil den Empfehlungen entspricht. Eine Mehrheit der Befragten hat sich denn auch für die Beibehaltung des Status quo ausgesprochen.

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