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Die Grenzen von Musik

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Der Cellist Yo Yo Ma wurde in Paris als Sohn chinesischer Eltern geboren und ist in Amerika aufgewachsen. Das mag ihm den Blick geöffnet haben für die Musik der Seidenstrasse. Entlang dieser alten Handelsroute hat Yo Yo Ma mit einheimischen Musikern gespielt und diese musikalische Begegnung seit 1998 mit seinem «Silk Road Ensemble» in die Konzertsäle der Welt gebracht.Jeder der Musiker ist ein Virtuose seines Instruments, mit wachen Ohren zudem für die Klänge der anderen: Crossover, das funktioniert, was wesentlich auch daran liegt, dass sich der Weltstar Yo Yo Ma nicht in den Vordergrund drängt.

Israelisch-arabische Pianissimo-Kultur

Der Dirigent Daniel Barenboim, der selbst einen israelischen Pass besitzt, ist wiederholt mutig für die Verständigung zwischen den verfeindeten Völkern Israels und Arabiens eingetreten. Eine seiner Taten ist das 1999 gegründete «West-Eastern Divan Orchestra».Es besteht aus jungen Musikern aus Israel, Palästina, weiteren arabischen Ländern sowie Spanien, womit neben arabischer und jüdischer auch christliche Kultur vertreten ist. Es geht dabei nicht so sehr um möglichst grosse Präzision und Orchesterkultur, sondern mehr um die Geste der Freundschaft und das Setzen eines Zeichens mit Musik.

Festivalkünstler im Duett

Zu Ehren kamen auch die beiden «Artistes Etoile» des diesjährigen Festivals, der Dirigent Jonathan Nott und der Pianist Pierre-Laurent Aimard, vereint im spektakulär mitreissenden Klavierkonzert von György Ligeti: So packend und impulsiv virtuos kann neue Musik sein.

Uraufführung von Mundry

Am wenigsten zu überzeugen vermochte die Uraufführung des Abends: Die 44-jährige deutsche Komponistin Isabel Mundry kombinierte klingende Ereignisse und Klangfarben ohne hörbaren Sinn und Zusammenhang. sda

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