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Die grösste Regionalbank im Kanton feiert

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Die grösste Regionalbank im Kanton feiert

100. Generalversammlung der Raiffeisenbank Wünnewil-Flamatt

Gegen 1400 Personen haben am Samstag in der Sporthalle in Wünnewil das 100-jährige Bestehen der örtlichen Raiffeisenbank gefeiert. Zum 100. Mal konnten sie dabei auch von einem positiven Geschäftsabschluss Kenntnis nehmen.

Von ANTON JUNGO

Verwaltungsratspräsident Daniel Perler durfte neben 1359 Genossenschaftsmitgliedern auch zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft zur Jubiläumsfeier willkommen heissen. Er erinnerte daran, dass am 23. Juli 1905 33 weitsichtige Männer aus Wünnewil mit der Gründung einer Raiffeisenkasse versuchten, einen Ausweg aus der wirtschaftlich schwierigen Situation zu finden. «Unsere heutige komfortable Lage ist das Verdienst vieler Personen. Alle mussten in ihrer jeweiligen Situation wegweisende Entscheide treffen. Sie trafen immer die richtige Entscheidung», führte er aus.

Mit einer Anekdote veranschaulichte er, wie früher alle «wie ein Mann» beziehungsweise «Frau» für das Wohlergehen der Bank eingestanden sind. So mussten sich Kunden, die Geld abhoben, von der ehemaligen Verwalterin Marie Brügger jeweils die Frage gefallen lassen, wofür sie das Geld bräuchten und wann es zurückkomme. Stellvertretend ehrte er mit einem Goldvreneli aus dem Gründungsjahr 1905 das langjährigste Genossenschaftsmitglied, Hansueli Münger aus Dietisberg, Oswald Schneuwly, der während 26 Jahren als Präsident die Geschicke der Bank leitete, sowie Lilian Schmid, die seit 16 Jahren auf der Bank arbeitet.

Investitionen zahlen sich aus

In seinem Jahresbericht konnte der Präsident darauf hinweisen, dass die Raiffeisenbank Wünnewil-Flamatt auch im Jubiläumsjahr ein überdurchschnittliches Wachstum verzeichnen kann. Die meisten wesentlichen Kennzahlen weisen eine zweistellige Zuwachsrate auf (vgl. Kasten). «Es zahlt sich heute aus, was die Bank in früheren Jahren in Personal und Infrastruktur investiert hat», betonte er und meinte, die Bank habe aber auch von den Fehlern anderer Mitbewerber profitiert. Er versprach, dass in seiner Bank – gemäss den Grundsätzen Raiffeisens – auch in Zukunft neben der Marktwirtschaft ethische und menschliche Anliegen Platz haben werden.

Kompetent und engagiert

Peter Aeschlimann, Vizepräsident des Verwaltungsrates, lobte die «kompetente und engagierte Art», wie Daniel Perler die Interessen der Bank vertritt. «Er macht es aber auch gern», fügte er hinzu. Er gehört dem Verwaltungsrat seit 1989 an und ist seit 1993 dessen Präsident. Einstimmig wählte ihn die Versammlung wie auch die übrigen Verwaltungsrats- und Aufsichtsratsmitglieder für eine weitere vierjährige Amtsperiode.

In der Überleitung zum gesellschaftlichen Teil der Jubiläumsversammlung sorgte «die bekannteste Hausfrau der Schweiz, die Kabarettistin Birgit Steinegger, für Stimmung in der Sporthalle. Zum Show-Block gehörte auch eine musizierende Zaubertruppe und der Auftritt der Pfarreimusik Wünnewil unter der Leitung von Bernhard Münger.

Solidarität muss spielen

Den Reigen der Grussadressen eröffnete Staatsratspräsidentin Ruth Lüthi, die zusammen mit Staatsrat Beat Vonlanthen, die Einladung zur Jubiläumsfeier angenommen hatte. «Die Raiffeisenbank Wünnewil hat Wirtschaftslücken entdeckt und ein Kundenpotential gefunden», wies sie auf die Erfolgsgeschichte der Jubilarin hin und betonte, die grösste Regionalbank im Kanton zeige, dass wirtschaftlicher Erfolg nicht nur von der Höhe des Gewinns abhänge. Die Raiffeisenbank verstehe es, betriebswirtschaftliche mit menschlichen Kriterien zu verbinden. «Auch unser gutes Sozialnetz kann gehalten werden, wenn die Solidarität auf allen Ebenen spielt», ist sie überzeugt.

«Alles, was heute erfolgreich ist, war einmal ein Risiko», erinnerte Pierin Vincenz, Vorsitzender der Geschäftsleitung des schweizerischen Raiffeisenverbandes, an die schwierigen Anfänge der Raiffeisenbank Wünnewil-Flamatt. Er wies auf die wichtigsten Grundsätze der Raiffeisenbewegung hin: Solidarität und Selbsthilfe, Nähe zum Kunden und ein Gleichgewicht zwischen genossenschaftlichen und marktwirtschaftlichen Kriterien. Mit einem Augenzwinkern wünschte er der Bank, dass es ihr weiterhin gelinge, den Konkurrenten möglichst viel Arbeit abzunehmen.

Vizeammann Anton Jenny betonte, die Generalversammlung der Raiffeisenbank habe sich zum gesellschaftlichen Ereignis Nr. 1 in der Gemeinde entwickelt. Er hielt fest, dass die Bank auch für die Gemeinde eine verlässliche Partnerin sei und deren Entwicklung wesentlich mitgeprägt habe. Pius Lehmann, Präsident des Deutschfreiburger Raiffeisenverbandes, stellte fest, in einer genossenschaftlich geführten Bank müssten viele mitdenken, mittragen und mitgestalten. Das sei der jubilierenden Bank in den vergangenen 100 Jahren gelungen. In Anlehnung an die beiden Teamplayer der Bank wünschte er ihr weiterhin «perlende Frische» und «stählernen Bestand».
Wieder ein Rekordergebnis

Zum 100. Mal kann die Raiffeisenbank Wünnewil-Flamatt einen Reingewinn ausweisen. «Und das 100. Jahresergebnis ist schon wieder das beste», stellte Bankleiter Jürg Stähli erfreut fest. Die zweistelligen Wachstumsraten, trotz wachsender Konkurrenz, seien wohl einmalig, meinte er. Den Erfolg seiner Bank schreibt er der guten Bevölkerungsdurchmischung im Geschäftskreis zu. Dazu käme eine rege Bautätigkeit und eine Vielzahl kleinerer und mittlerer Unternehmen. «Euer Vertrauen stimmt uns optimistisch», bedankte er sich bei den Genossenschaftern.

Er dankte aber auch seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz. Die Bank beschäftigt zurzeit 30 Personen, die sich in 22,6 Vollzeitstellen teilen. Dazu kommen fünf Auszubildende. Besonders erfreut zeigt sich Jürg Stähli auch darüber, dass der Frauenanteil bei den Angestellten 65 Prozent beträgt. ja

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