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Die Hälfte der Bücher muss raus

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Die Kantons- und Universitätsbibliothek Freiburg (KUB) muss sich um einen Teil seiner Bücher erleichtern. Ingenieure stellten im Dezember vergangenen Jahres fest, dass sich der Zustand des Gebäudes in zunehmendem Masse verschlechtert. Die Sprecherin der kantonalen Baudirektion, Corinne Rebetez, bestätigte entsprechende Informationen des Westschweizer Radios RTS gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. «Wir müssen die Hälfte der alten Magazine räumen.» Dabei muss für mehrere Tausend Bücher vorübergehend ein Lager gefunden werden. Wie Kantonsarchitekt Gian Carlo ­Chiové gegenüber den FN erklärte, habe der Kanton verschiedene Orte im Blick. Noch könne er aber nichts kommunizieren. «Die Ingenieure gaben uns für den Büchertransfer sechs bis sieben Monate Zeit.»

Keine Gefahr für Nutzer

Für die Angestellten und Nutzer der Bibliothek gibt es gemäss Chiové keine Gefahr. «Die letzte Kontrolle haben wir am Montag gemacht. Die Situa­tion ist seit Dezember stabil.» Mithilfe von Sensoren werde die Lage zudem ständig überwacht. Die alten über 100-jährigen Magazine mussten bereits im Sommer 2017 mit 250 Stahlstützen gesichert werden. Wegen des Gewichts der Bücher biegen sich die Böden durch.

Die KUB soll für 79 Millionen Franken renoviert und erweitert werden. Das Stimmvolk hiess den Kredit im vergangenen Juni mit grosser Mehrheit gut. Der Umbau der Bibliothek verzögert sich aber, denn der Kanton hat immer noch kein definitives Kulturgüterdepot gefunden, um den gesamten Bücherbestand der KUB zu lagern. Der Staatsrat gab letztes Jahr eine Parzelle in Domdidier frei und ermöglichte so die Schaffung von Hunderten neuer Stellen, die die internatio­nal tätige Firma Wago in Aussicht gestellt hatte (die FN berichteten).

sda/rsa

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