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Die Hobbyköche der «Confrérie de la Marmite» feiern in Murten Jubiläum

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Autor: Lukas Schwab

Mit einem Kochkurs, wo Mann das einfache Zubereiten von Mahlzeiten erlernt, hat die Confrérie de la Marmite wenig gemeinsam. «Alltagsmenüs wie Rösti oder Hörnli mit Gehacktem werden bei uns nicht gekocht, auch wenn das feine Speisen sind», erklärt Urs Feuerstein, OK-Präsident des 50-Jahre-Jubiläums der Confrérie de la Marmite und Mitglied der Stedtli-Chuchi Murten. Die Bruderschaft der Hobby-Köche legt Wert auf gehobene Küche mit Stil. An den Kochtreffen der 15 in der Schweiz bestehenden Küchen werden in der Regel 6-Gang-Menüs zubereitet. «Wir sind Conaisseurs und zelebrieren das Kochen», sagt Feuerstein.

Würdigung des Mahls

Die Küchen der Confrérie de la Marmite zählen normalerweise 12 bis 16 Hobbyköche, sogenannte Confrères, die sich einmal im Monat zum Kochen treffen. Bei den Treffen tragen die Confrères ihre traditionelle Kochkluft mit dem Foulard ihrer Küche und dem Toque, der Kopfbedeckung der Köche. «Ein Confrère ist jeweils für den Abend verantwortlich und bestimmt das Menü, den Wein und die Tischdekoration», erzählt Feuerstein. Unter seiner Leitung wird gemeinsam gekocht und und anschliessend das Mahl genossen. «Nach dem Essen folgt die Kritik und die Würdigung der einzelnen Gänge unter Leitung des Zeremonienmeisters», erzählt Feuerstein.

Die Confrérie ist ähnlich einer Zunft organisiert und man legt grossen Wert auf Traditionen. So gibt es eine klare Rangordnung und Ordensregeln, die eingehalten werden müssen. «Wir sind stolz auf unsere Traditionen und nehmen sie ernst», erklärt Feuerstein. Für Leute, die einfach ein paar Monate ein bisschen Kochen wollen, sei die Confrérie sicherlich nicht das Richtige. Dass der Spass am Kochen trotz ernsthafter Tradition zentral ist, zeigt aber das in den Ordensregeln festgehaltene Motto der Confrérie: «Kochen wider den tierischen Ernst».

Region näherbringen

Mit dem Jubiläumsanlass möchte OK-Präsident Feuerstein den rund 80 Hobbyköchen und 50 Lucullas, wie die Partnerinnen der Confrères genannt werden, die Region Murten näher bringen. Neben der Generalversammlung wird ein breites Programm angeboten. Gekocht wird aber für einmal nicht selber. «Wir lassen uns bekochen», so Feuerstein. Mit einem Apéro mit 1000 Häppchen zeigt die Stedtli-Chuchi als Gastgeber aber dennoch ihr Können.

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