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Die Immersion ist nun Teil des Schulgesetzes

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Mit 91 gegen drei Stimmen hat der Grosse Rat gestern einer Anpassung des Gesetzes über die obligatorische Schule zugestimmt. So gibt es im Artikel über die Förderung der Zweisprachigkeit eine Ergänzung: «… darunter Massnahmen, die den immersiven Unterricht bevorzugen.»

Diese neue Formulierung geht auf eine Motion der Grossräte Pierre Mauron (SP, Riaz) und Peter Wüthrich (FDP, Domdidier) zurück. Sie hatten in ihrem Vorstoss gefordert, dass die Möglichkeiten der Immersion im Kanton besser genutzt werden. So schlugen sie vor, dass anstelle von Schüleraustauschen Lehrkräfte im Kanton auf freiwilliger Basis Unterricht in der jeweils anderen Sprachregion erteilen.

Der Staatsrat hatte dies aber abgelehnt. Nur schon die verschiedenen Lehrpläne und die Anstellungsverhältnisse liessen dies kaum umsetzen.

Der Grosse Rat nahm aber damals die Motion an, und deshalb hält die Immersion nun Einzug ins Gesetz. Erziehungsdirektor Jean-Pierre Siggen (CVP) sagte: «Projekte für die Immersion kommen immer wieder. Die Schulen sind immer offener dafür. Deshalb setzen wir auf Immersionsprojekte innerhalb der Schulen und unterstützen diese auch.» Claude Chassot (CSP, Villarsel-le-Gibloux) störte sich daran: «Immersion ist ein Besuch in einer anderen Sprachregion. Eine Pseudo-Immersion lehne ich ab.» Christa Mutter (Grüne, Freiburg) entgegnete ihm: «Das Eintauchen in die andere Sprache ist die beste Form des Spracherwerbs. Es gibt durchaus Immersionsformen innerhalb einer Schule.»

Neu gelten die bisherigen Schulleiter der Primarschulen als Schuldirektorinnen und -direktoren. Sie haben das gleiche Pflichtenheft, wie die OS-Schuldirektoren. «Aber nicht den gleichen Lohn», kritisierte Ursula Krattinger-Jutzet (SP, Düdingen). Sie forderte deshalb auch eine Lohnanpassung und einen Ausgleich durch Mitarbeiterstunden.

uh

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