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Die Jahre lange Kieswerk-Tradition in St. Ursen geht weiter

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Autor: Karin aebischer

27 Meter hoch ist die neue Kiesaufbereitungsanlage ausgangs St. Ursen in Richtung Rechthalten. Nach knapp fünf Monaten Bauzeit ist sie gestern Dienstag offiziell eingeweiht worden. «Es ist nicht selbstverständlich, dass so auffällige Bauten wie ein Kieswerk ohne Opposition zu Stande kommen», hielt der Verwaltungsratspräsident der Vibeton Freiburg AG, Daniel Schneuwly, zu Beginn der Einweihung fest. Damit sprach er das gute Verhältnis zwischen der Gesellschaft und der Gemeinde St. Ursen an sowie die lange Tradition, die der Abbau von Sand und Kies in der Gemeinde hat. Der erste Eintrag im Handelsregister des Sensebezirks – unter der damaligen Firmenbezeichnung «Sand und Kies St. Ursen» – ist auf den 6. Dezember 1946 datiert.

«Dem Gemeinderat war eine möglichst gute Einfügung des Werks in das Orts- und Landschaftsbild ein wichtiges Anliegen», erklärte Ammann Pierre-André Jungo. Dies sei dank der optimalen Fassadengestaltung gut gelungen.

Weniger Lärm

Geschäftsführer Gérald Rebetez betonte, dass bei der Planung vor allem auch Wert darauf gelegt wurde, zukünftig Staub- und Lärmemissionen zu reduzieren. Dies werde unter anderem durch die Einmantelung des Kieswerks erreicht. Der kantonale Baudirektor, Staatsrat Georges Godel, hob in seiner Rede das Engagement der Vibeton bei den Vorabklärungen des Baus hervor. So habe die Gesellschaft nicht nur an die wirtschaftlichen Interessen, sondern auch an die Umwelt gedacht.

Der Standort der neuen Anlage wurde so gewählt, dass die bestehenden Werke, welche nun demontiert werden, so lange als möglich betrieben werden konnten. Im neuen Kieswerk in St. Ursen werden jährlich 80 000 bis 110 000 Kubikmeter Betonkies produziert. Dies entspricht zirka zehn Prozent des Gesamtbedarfs des Kantons Freiburg. «Wir erreichen eine Stundenleistung von 180 Tonnen», erläuterte Rebetez.

Wichtiger Standort

«Mit der Investition von 4,5 Millionen Franken sichern wir die langfristige Existenz des Produktionsstandortes St. Ursen», so Markus Oberle, CEO der Vigier Holding AG, zu deren Gruppe die Vibeton AG gehört.

Er erwähnte auch, dass Betonfrischwerke im Sensebezirk wichtig seien für die Kies- und Sandverarbeitung im Kanton. «Wir müssen Betonwerke in der Nähe des Marktes errichten, um langfristig konkurrenzfähig zu bleiben.» Damit sprach er als Partner der Messerli Kieswerk AG das Vorhaben an, in Düdingen ein Frischbetonwerk zu erstellen.

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