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Die Odyssee zur eigenen Studentenwohnung

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Die Schweiz gilt als Studentenhochburg schlechthin. Jährlich treffen auch in Freiburg unzählige neue Studierende ein, die sich ein Zuhause auf Zeit suchen müssen. Doch dies kann sich in der Zähringerstadt zuweilen etwas schwierig gestalten. Ein Student der Universität Freiburg, der hier anonym bleiben möchte, hat mit den ZiG-Reportern über seine Suche nach einer Studentenwohnung gesprochen.

Suche braucht Zeit

Er habe während drei Monaten nach einer passenden Wohnung gesucht und sei dabei auf einige Probleme gestossen, da viele Vermieterinnen und Vermieter einen Mieter suchen würden, der über ein mindestens dreimal so hohes Einkommen verfüge, wie der Mietzins beträgt. Das sei für Studenten natürlich zum Teil schwer zu gewährleisten. Sein Anspruch habe lediglich darin bestanden, eine Einzimmerwohnung mit eigenem Bad und einer Küche zu finden. Diese habe er schliesslich im Zentrum Freiburgs gefunden. Dabei geholfen hat ihm die Stiftung «Apartis» (siehe Kasten), die Studierende bei deren Suche nach einer Unterkunft unterstützt.

Sein Budget betrage 650 Franken pro Monat. «Das nötige Geld für meinen Lebensunterhalt kann ich nur dank einer staatlichen Unterstützung und einem Nebenjob aufbringen», sagt er. Er rät den auswärtigen Studierenden, mindestens drei oder vier Monate für die Suche nach der geeigneten Wohnung einzuplanen.

Um den Wohnungsmarkt für Studierende attraktiv zu machen, haben sich in letzter Zeit in der Universitätsstadt Freiburg verschiedene Institutionen etabliert, die sich auf studentisches Wohnen spezialisiert haben. Sie sind dazu da, den Studierenden bei der Suche nach einer erschwinglichen Unterkunft – deren Mietpreis bezahlbar und die als Rückzugsort fürs Lernen geeignet ist – unter die Arme zu greifen.

Geringe Ansprüche

Vor allem vor Semesterbeginn kontaktieren zum Beispiel viele Studierende regelmässig die AGEF. Oftmals hätten die jungen Interessentinnen und Interessenten nur geringe Ansprüche an ihre zukünftige Wohnung oder ihr Zimmer, solange diese in der Nähe der Universität lägen oder dank entsprechender Verbindungen der öffentlichen Verkehrsmittel gut erreichbar seien, sagt der Student. Die Suche könne allerdings zu einer Herausforderung werden, weil viele Vermieter explizit keine jungen Mieter wünschten – meist aus Angst vor übermässigem Lärm oder unzureichendem Unterhalt.

Auch die AGEF empfiehlt den Studierenden auf ihrer Website, rechtzeitig auf die Suche zu gehen, auf geeigneten Plattformen im Internet zu recherchieren und immer komplette Bewerbungsunterlagen mit eventueller solventer Bürgschaft griffbereit zu haben. (Bild: Angelia Pinca)

Studentenwohnungen

Organisationen bieten Studenten Hilfe bei der Wohnungssuche

Die Freiburger Studentenorganisation (AGEF) bietet Studenten auf Wohnungssuche seit 16 Jahren Hilfe in Form einer Internetplattform an. Da sie selbst über keine eigenen Studentenwohnheime verfügt, arbeitet sie eng mit «Apartis», der Stiftung für studentisches Wohnen, zusammen. Diese ist gemäss AGEF im Besitz von acht Wohnbauten, die in Freiburg und Umgebung stehen. Bereits ab einem Preis von 305 Franken monatlich können Zimmer gemietet werden. Bald sollen ausserdem im Perolles neue Wohnungen für Studierende entstehen (die FN berichteten). Der geplante Bau auf dem Zeughausareal wird 96 Studios und Clusterwohnungen bieten. Auch in anderen Kantonen haben sich Lösungen für die studentische Wohnungssuche gefunden: In Zürich wurde bereits 1956 die Wohnbaukommission (Woko) gegründet, und in St. Gallen vermittelt die Stiftung «BeneWohnen» Studierende an Rentner, die ein freies Zimmer vermieten können. 

Anaïs Gassim, Angelia Pinca und Anke Breihan

 

 

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