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Die öffentliche Hand bezahlt, die Privaten betreiben die Bergbahnen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Fahrettin Calislar

Charmey Das vergangene Jahr sei für die Freiburger Bergbahnen durchzogen gewesen, hielt Präsident Michel Losey gestern an deren Versammlung in Charmey fest. Wer künstlich beschneite, überstand den Winter mit einem blauen Auge. Stationen mit Naturschnee mussten die Saison abschreiben. «Der Kunstschnee ist überlebenswichtig», so seine Erkenntnis.

Das Kernproblem der Bergbahnen sei die Mischung aus einem hohen Ausbaubedarf, wofür das Geld fehle und schwierig zu erhalten sei, und der Schwierigkeit, nötige Sanierungen zu bezahlen. Man müsse vor allem die Produkte fortwährend überdenken. «Die Anlagen sind gegeben, sie lassen sich nicht so einfach verändern.»

Die Rede war von harmonisierter Preisgestaltung, einem angepassten Kalender, einem Skikindergarten, Kampagnen für junge Secondos und einem Bus, der die weit auseinanderliegenden Skigebiete vereint. Zudem müsse die Arbeit des Verbandes professioneller und die Führung straffer werden. «Es gibt viel Arbeit zu tun», so Losey.

Es gibt auch Lichtblicke

Die Zahl der verkauften kantonalen Saisonabonnemente stieg innert zwei Jahren um fast einen Drittel. Ein grosser Erfolg seien auch die Gratissaisonkarten für Drittklassschüler, so Losey. Die Stationen profitierten von den begleitenden Eltern. Das Marketing werde immer wichtiger. Die Kosten steigen aber dadurch und in der zuständigen Kommission wird um Einfluss gekämpft. Die Verbandskasse hat das Jahr mit einem Gewinn von 25000 Franken bei einem Budget von 122000 Franken abgeschlossen. Den grössten Teil der Kosten tragen der Kanton und die Bezirke. Die privaten Betreiber können sich aber einbringen. Diese Zusammenarbeit sei enorm wichtig, betonte Losey: «Der Staat muss schauen, dass das Geld richtig eingesetzt wird.»

Im Verband sind die Bergbahnen La Berra, Charmey, Jaun, Moléson, Les Paccots, Rathvel, Schwarzsee und La Chia vereint. Sie bieten 160 Kilometer an Pisten an und beschäftigen 150 Personen.

Erfolgreich: Die Kaiseregg-Bergbahnen.Bild ae/a

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