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Die Panflöte verzaubert

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Mehr als zehn Jahre lang muss der Bambus gelagert werden, bevor daraus eine Panflöte entstehen kann, sagt Romea Schmutz von den Panfreunden der Region Sense. Generell eigne sich nur sehr wenig Bambus für die Herstellung des charakteristischen Holzblasinstruments mit dem warmen Klang. Risse oder Löcher im Holz machten das Material unbrauchbar. Zwar gebe es auch Panflöten aus anderen Materialien, beispielsweise aus Glas. Sie seien aber äusserst selten, sagt Schmutz, die seit rund 25 Jahren Panflöte spielt. Je kürzer das Rohr, umso höher der Ton. Der Tonumfang beträgt bei den meisten Panflöten zwei bis drei Oktaven, seltener bis zu vier Oktaven. Der Grund dafür ist simpel: Die Flöte wird mit jeder Oktave breiter und damit schwerer und kann irgendwann nicht mehr sicher gehalten werden. Halbtöne entstehen nur durch eine bestimmte Blastechnik. Dabei sind grössere Lippen von Vorteil. Gestimmt wird das Instrument mit Korkplättchen oder mit Bienenwachs, der im Innern der Flöte festgedrückt wird. Panflöten passen zu jedem Anlass, sagt Schmutz. Von Beatrice ­Egli über Abba zum Ave Maria lasse sich alles spielen. Sie erhalte viele Anfragen für Hochzeiten und Geburtstage, aber auch für Beerdigungen. Dabei widerspiegle das Instrument die Stimmung. Wenn sie melancholisch oder gestresst sei, dann könne sie kaum spielen, erzählt Schmutz. «Das Instrument lässt sich eben nicht täuschen.» Vor einigen Wochen hat Romea Schmutz ihre Panflöte mit auf die Kaiseregg genommen und bei Sonnenaufgang das Ave Maria gespielt. Dieser Moment sei magisch gewesen und habe einmal mehr gezeigt, wie die Panflöte mit ihrem Klang verzaubern könne.

vk/Bild vk

In einer Sommerserie lassen die FN Instrumente erklingen. Was macht ihren Zauber aus, wie sind sie geschaffen, was braucht es, um sie zu spielen? Profis und Amateure geben Auskunft.

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