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Die Parkplatzfrage klären

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Die Parkplatzfrage klären

Rekurs gegen das Patent des «To See»

Gegen die neue Patenterteilung der Disco To See in Freiburg hat ein Mieter des «Espace Boxal» beim Verwaltungsgericht Einsprache erhoben. Er möchte damit die Parkplatzsituation klären.

Autor: Von JEAN-LUC BRÜLHART

Das ehemalige Industriegebäude «Espace Boxal» in Freiburg wird seit acht Jahren anderweitig genutzt: Büroräumlichkeiten und Ateliers finden sich hier ebenso wie die Disco To See. Für diese hat das zuständige Amt vor dem Sommer ein neues Betriebspatent erteilt. Mit einer Einsprache will ein Mieter nun erwirken, dass die Parkplatzfrage rund um das Espace Boxal endlich geklärt werde. Grund: Es fehlen Parkplätze für die rund 600 Besucher der Disco.

Elf Plätze für die Disco-Besucher

Dies hat zur Folge, dass wild parkiert wird und die Plätze benutzt werden, auf denen ein friedensrichterliches Parkverbot erlassen ist. «Mein Mandant bezahlt Miete für einen Parkplatz und möchte diesen auch jederzeit benützen können», sagte Patrick Gruber, Anwalt des Beschwerdeführers, auf Anfrage. Ihm sind nur zwei Plätze bekannt, die für das To See reserviert sind. «Zählt man neun Besucherplätze für die Firmen im ?Espace Boxal? hinzu, so kommen wir erst auf elf Plätze», stellt Gruber fest. Nicht zuletzt gehe es um die Glaubwürdigkeit der Behörden, das Verbot auch durchzusetzen. Das Verwaltungsgericht hat gemäss Gruber zuerst zu entscheiden, ob sein Mandant überhaupt beschwerdeberechtigt ist.

«Kein Konflikt»

Pascal Kuenlin von der zuständigen Regie Weck Aeby sieht kein Parkplatzproblem. Er bestätigt zwar, dass die Plätze tagsüber von den Mietern und in der Nacht von den Besuchern der Disco benutzt werden. «Aber von einem Konflikt kann nicht die Rede sein», so Kuenlin. Was ihn mehr stört ist der Abfall, der am Morgen herumliegt.Nicolas Deiss, Oberamtmann des Saanebezirks, erkennt, dass die Parkplatzfrage geklärt werden muss. «Hier sind aber die Regie und die Stadt gefordert.» Die Stadt bestätigt, dass bisher noch keine Klage eingegangen ist in Bezug auf die Parkplatzbenutung.Nicht zuletzt stellt sich für Nicolas Deiss aber grundsätzlich die Frage, wie bei einer neuen Nutzung von ehemaligen Industriegebäuden die Sicherheit und Parkplätze gewährleistet werden. «In Zukunft werden wir mit diesen Fragen vermehrt konfrontiert», stellt Nicolas Deiss fest.

Die Sicherheit verbessern

«Espace Boxal» beschäftigt die Behörden auch aus anderen Gründen: die Sicherheit. Im April 2005 wurden die verschiedenen Räumlichkeiten einer eingehenden Sicherheitsprüfung unterzogen. In einem Bericht wurden Massnahmen vorgeschlagen in der Höhe von mehreren hunderttausend Franken. «Der Besitzer nimmt den Bericht ernst», bestätigt Kuenlin.

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