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Die reformierte Kirche vereinigt den Bildungsbereich in einer Fachstelle

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Autor: Anton Jungo

Die Errichtung einer zweisprachigen Fachstelle Bildung geht auf einen Beschluss der Synode der evangelisch-reformierten Kirche vom 4. Juni 2007 zurück. Im Sinne eines einheitlichen Auftritts der Freiburger Kirche wird das Ziel verfolgt, alle Stellen, die im Bildungsbereich tätig sind, untereinander zu vernetzen. Die beiden Sprachgruppen haben beispielsweise beim Religionsunterricht einen sehr unterschiedlichen Hintergrund. Richten sich die Französischsprachigen nach Frankreich aus, so tendieren die Deutschsprachigen Richtung Deutschschweiz.

Die Bereiche vorschulischer Unterricht, Religionsunterricht, Katechese und Erwachsenenbildung aus beiden Sprachbereichen sind jetzt in dieser Stelle zusammengeschlossen.

Durch den Zusammenschluss sollen Synergien genutzt werden. Wenn z. B. eine Veranstaltung für deutschsprachige Katechetinnen angeboten wird, soll sie auch für die andern Zielgruppen offen sein. Mit dem Zusammenschluss ist auch die Hoffnung verbunden, dass sich die Ideen der beiden Sprachgruppen gegenseitig befruchten.

Bis zum letzten Sommer waren die Fachstellen sprachlich und räumlich getrennt. Es gab auch drei sprachlich und fachlich getrennte Kommissionen und zwei sprachlich getrennte Departemente innerhalb des Synodalrates.

Ein zweisprachiges Bildungsdepartement

Im Sommer 2008 hat die Synode beschlossen, dass die Fachstelle von einer einzigen zweisprachigen Fachkommission begleitet wird. Innerhalb des Synodalrates gibt es nun ein zweisprachiges Departement Bildung, das von der Synodalrätin Martina Zurkinden-Benes geleitet wird.

Die Fachstelle steht im Dienst der 16 reformierten Kirchgemeinden des Kantons. Sie hat in der Cité St-Justin in Freiburg eigene Räumlichkeiten bezogen.

Die Fachstelle Bildung ist mit 100 Stellenprozenten dotiert, die je zu 50 Prozent von Pfarrerin Bettina Beer-Aebi und Pfarrer Kurt Schori wahrgenommen werden (vgl. Kasten).

Jubiläum Johannes Calvin

Die Aus- und Weiterbildung von Katechetinnen und Katecheten ist eine der Hauptaufgaben der Fachstelle. Sie dürfte gemäss den Stelleninhabern rund die Hälfte ihres Pensums ausmachen. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Behördenschulung.

Ein konkretes Projekt, das die Fachstelle im Moment vorbereitet, sind verschiedene Veranstaltungen anlässlich des Jubiläumsjahres zum 500. Geburtstag von Johannes Calvin. Die Veranstaltungen richten sich an alle, die im Bildungsbereich tätig sind. Sie sind aber auch für ein breiteres Publikum offen.

Teilnahme an Fachgremien

Ein weiterer Aufgabenbereich ist die Gremienarbeit, das heisst die Teilnahme an kantonalen oder überkantonalen Fachgremien im Bildungsbereich. Aufgabe der Fachstelle ist es aber auch, Lehrpläne, Richtlinien oder Reglemente auszuarbeiten. Der Synodalrat kann sie aber auch beauftragen, Fachpapiere im Bereich Bildung auszuarbeiten. Die Stelleninhaber müssen aber auch Vernetzungsarbeit bei Bildungsfragen zwischen den Kirchgemeinden leisten.

Die Fachstelle Bildung in der Cité St-Justin, Romgasse 9 in Freiburg, wird am Montag, 8. Dezember, um 16.30 Uhr mit einer kleinen Feier eröffnet.

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