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Die Schulklassen dürfen sich aufs Eis wagen

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Das Vergnügen in Schwarzsee war nur von kurzer Dauer: Die Eispaläste müssen morgen schliessen. Das bestätigt das kantonale Führungsorgan den FN. Bislang durften die Eispaläste aufgrund der günstigeren Pandemielage des Kantons Freiburg Besucherinnen und Besucher empfangen. Jedoch hatte der Bundesrat am Mittwoch diese Ausnahmeregelung schweizweit aufgehoben (siehe FN von gestern).

Von dieser Entscheidung sind auch die Eisbahnen betroffen. Eislaufen war bisher möglich, wenn auch nur eine beschränkte Anzahl Personen aufs Eis durfte. Ab morgen sind die Eisbahnen zu – doch es gibt eine Ausnahme, präzisiert das kantonale Führungsorgan: «Die Eisbahnen dürfen für Schulklassen, Personen unter 16 Jahren und professionelle Spieler öffnen.»

Diese Möglichkeit möchten die Betreiber der Murtner Eisbahn nutzen. Bereits zu Beginn der Saison war diese nur für Schulen offen. «Das werden wir jetzt wieder so machen», sagt Marianne Siegenthaler, Präsidentin von Murten Tourismus. «Wir erhalten sehr positive Rückmeldungen von den Schülerinnen und Schülern.» Bisher durften bis zu 30 Personen gleichzeitig auf dem Eis sein. Der Andrang sei zeitweise gross gewesen. Die Besucherinnen und Besucher hätten Zeitfenster erhalten. Das habe sehr gut funktioniert.

Ein See als Alternative

Ob auch die Eisbahn in Schwarzsee ihren Betrieb für Schulklassen aufrecht erhalten wird, ist derzeit offen. Eine Entscheidung solle nächste Woche kommuniziert werden, sagt Adolf Kaeser, Direktor von Schwarzsee Tourismus. «Wir müssen schauen, wie das finanziell aussieht.» Fürs Schlööfle auf den Schwarzsee auszuweichen, sei derzeit nicht möglich. Zwar erlaubt das kantonale Führungsorgan das Eislaufen auf gefrorenen Seen, doch sei das Eis stellenweise noch zu schwach, so Kaeser.

Für Schulen werde die Eishalle in Düdingen in den nächsten Wochen offen sein, sagt Philippe Clerc, Geschäftsführer der Regional-Eisbahn Sense-See AG. «Wir bleiben offen, solange es geht.» Aufgrund der hohen Fixkosten einer Eisfläche sei er froh über alle Einnahmen. Bis zu 60 Personen durften in Düdingen gleichzeitig auf dem Eis sein. Meist seien zwischen 40 und 60 Personen beim Eislaufen gewesen. Zum Vergleich: Vor der Pandemie waren an Sonntagnachmittagen 100 Personen in der Eishalle.

Bäckerei oder Supermarkt?

Rechnen müssen nun die Freiburger Bäckereien, die neben Brot und Gebäck auch Gemüse, Schinken und Getränke verkaufen, also quasi ein kleiner Supermarkt sind. Denn am Sonntag öffnen dürfen nur Bäckereien, die mit dem Bäckereibereich einen Jahresumsatz von mindestens 70 Prozent machen, so das Führungsorgan. Tankstellen dürfen nach 19 Uhr und sonntags Benzin und Diesel verkaufen. Die Produkte im Shop sind zu diesen Zeiten aber Tabu für die Kunden.

jmw

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