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Die Schweiz ist nicht bedroht

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Autor: karin aebischer

«Ein Anschlag ist möglich, aber nicht wahrscheinlich», schätzt Michael Perler, der ehemalige Chef der Kripos Freiburg und Bern, die Möglichkeit ein, dass die Schweiz ein Ziel für Terroristen abgeben könnte. Der 42-Jährige referierte an der Delegiertenversammlung des Gemeindeverbandes Region Sense (siehe Kasten) zur aktuellen Sicherheitslage der Schweiz. Er zeigte dabei auf, dass die Bekämpfung des Terrorismus, der Terrorismusfinanzierung, der organisierten Kriminalität sowie der Wirtschaftskriminalität zu den Prioritäten der Bundeskriminalpolizei zählen.

«Wir brauchen dringend griffige Werkzeuge, beispielsweise im Gesetz, um Gruppierungen mit terroristischem Hintergrund strafrechtlich verfolgen zu können», betonte er. Drogen-, Waffen- und Frauenhandel sowie Zigarettenschmuggel werde in der Schweiz vor allem durch Vertreter von Gruppierungen aus Italien und Osteuropa betrieben. Gruppen aus der Ex-Sowjetunion würden die Schweiz durch Geldwäscherei als Finanzplatz missbrauchen. «2009 hatten wir 896 qualitativ hochstehende Verdachtsmeldungen von Geldwäscherei. Bei einem grossen Teil kommt es zur Verurteilung.»

Das Internet fordert

Eine grosse Herausforderung stelle die rasante Entwicklung der Internetkriminalität dar. «Die Täterschaft handelt immer professioneller. 2009 hatten wir 40 Prozent mehr Betrugsfälle als im Vorjahr», so Michael Perler. Die Bundeskriminalpolizei lege ihren Schwerpunkt bei den Ermittlungen im Internet auf Kinderpornographie und Pädophilie.

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