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Die Sensler Pendler sollen nicht länger vertröstet werden

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Autor: karin aebischer

Der Vorstand des Gemeindeverbandes Region Sense ist des Wartens müde. An seiner letzten Sitzung hat er deshalb beschlossen, das kantonale Amt für Verkehr ultimativ aufzufordern, schnellstmöglich mit dem Berner Tarifverbund Libero die Integration der Gemeinden Bösingen, Heitenried, Schmitten und Düdingen voranzutreiben.

Zwei Abos sind eines zu viel

«Die Sensler Pendler werden seit Jahren stark benachteiligt», heisst es in der Medienmitteilung des Gemeindeverbandes. Dass Pendler aus Deutschfreiburg zwei verschiedene Abonnemente lösen müssen, wenn sie nach Bern zur Arbeit fahren, sei nicht verständlich. Besonders in einer Zeit, in der es im Interesse aller sein müsse, so viele Pendler wie möglich auf den öffentlichen Verkehr zu lenken. Zudem erinnert Region Sense daran, dass die ganze Agglomeration Solothurn in den Tarifverbund Libero eingebunden ist. «Was in Solothurn möglich ist, sollte in Freiburg auch möglich sein. Ein Tarifverbund darf in der heutigen Zeit nicht an den Kantonsgrenzen aufhören», sind sich die Sensler Gemeindepräsidenten und der Oberamtmann einig.

Vor vier Jahren beschlossen

Von politischer Seite ist die Integration des unteren Sensebezirks in den Tarifverbund Libero beschlossene Sache. Bereits im Jahre 2005 hat der Grosse Rat mit der Überweisung des Postulats von Heinz Etter und Nicolas Bürgisser diese Integration unterstützt. Auf Dezember 2009 werden Fräschels, Kerzers, Überstorf und Wünnewil-Flamatt in den Verbund aufgenommen, für die anderen Gemeinden steht jedoch noch nichts fest. Region Sense wirft deshalb dem Amt für Verkehr vor, dass es einen Entscheid seines Vorgesetzten nicht respektieren würde.

Lösungen sind bereit

Nicht sonderlich beunruhigt über die Vorwürfe des Gemeindeverbandes zeigte sich am Montag Amtsvorsteher Martin Tinguely. «Wir arbeiten seit Monaten mit Vertretern von Libero und haben uns nun geeinigt. Die Lösungen werden sehr bald vorgestellt», verspricht er. Mit den verschiedenen Partnern nach Lösungen zu suchen, habe mehr Zeit in Anspruch genommen als erwartet. «Wir haben nie gebremst», beteuert Tinguely. Es wäre ihm auch lieber gewesen, man hätte sich früher einigen können, betont er.

«Wir freuen uns, wenn es soweit ist, und die neuen Angebote definitiv eingeführt werden», so der Kommentar des Präsidenten von Region Sense, Nicolas Bürgisser, als er mit der Aussage Tinguelys konfrontiert wurde.

Dem Gemeindeverband Region Sense bleibt also nur noch zu warten, bis das kantonale Amt für Verkehr und Energie die neuen Tariflösungen präsentiert.

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