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Die Solarkraft soll Murten erobern

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Von weitem sieht die Orientierungsschule Murten fast ein wenig wie eine Fabrik aus mit ihrem zackenförmigen Scheddach. Eine Fabrik ist das Gebäude denn auch irgendwie – eine Denkfabrik. Während die Schülerinnen und Schüler fleissig pauken, wird hoch über ihren Köpfen auch gearbeitet, still und unbemerkt.

Wie in einer Mondlandschaft sind auf dem Dach mehrere Solarmodule eingebettet, auf einer Fläche von 190 Quadratmetern. Die Panels sind auf die pultdachartigen Oberlichter montiert und wandeln die Sonnenstrahlung in Energie um. Oder sollten es zumindest: Kühl weht der Wind an diesem wolkenverhangenen Tag, die Sonne lässt sich nicht blicken. «Die Bedingungen sind wegen dem diffusen Licht nicht gerade optimal», sagt Charles N. Moser, CEO der Industriellen Betriebe Murten (IB-Murten), und lacht. Ideal ist dafür die Lage auf dem Schulhausdach. «Gerade die schrägen Flächen der Oberlichter eignen sich wegen ihrem Einstrahlungswinkel hervorragend.» Da sich diese in Südlage befinden, können die Solarzellen ein Maximum an Sonne tanken. «So profitiert man von einer möglichst langen Bestrahlung.»

Das Projekt auf dem Dach der Orientierungsschule ist die erste grössere Fotovoltaik-Anlage der IB-Murten. Auf einem Bildschirm in der Eingangshalle können sich die Schüler darüber informieren, wie viel Energie seit der Installation im Oktober gesammelt wurde: Sie entspricht anderthalbmal dem Jahresverbrauch eines Vier-Personen-Haushalts, oder 50 000 Fahrtkilometern per Elektroauto. «Die Anlage im Haus ist perfekt für den Anschauungsunterricht.» Wie viel Strom die OS-Anlage produziert, können Interessierte auch auf der Website der IB-Murten verfolgen.

Rund 60 private Fotovoltaikanlagen befinden sich in Murten und erzeugen etwas mehr als zwei Prozent des verbrauchten Stroms. «Wir wollen jeden Privaten, der sich dafür entscheidet, tatkräftig bei der Realisierung unterstützen.» Die IB-Murten und der Kanton würden Interessierte in ihrem Vorhaben mit Rat und kantonalen Subventionen zur Seite stehen. Im Solarkataster auf dem Internet lassen sich geeignete Flächen ermitteln.

Auch die IB-Murten möchten in Zukunft bei ihrer Stromproduktion mehr auf die Sonnenkraft setzen. «In den nächsten zehn Jahren planen wir 30 weitere Grossanlagen.» Sie suchen dafür Dächer mit einer Fläche von über 200 Quadratmetern zur Pacht.

http://www.murten-morat.ch/de/ verkehrumwelt/solarkataster/

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